Was mache ich, wenn mein Kind religiöse Fragen stellt und ich keine Antwort weiß?

Zunächst ist es wichtig, dem Kind zu zeigen, dass Fragen erwünscht sind und Sie sich über die Fragen freuen. Eine Frage sollte im besten Fall einen gemeinsamen Suchprozess zur Folge haben. D.h., Sie forschen gemeinsam nach möglichen Antworten. Oftmals stellen Kinder Fragen und haben schon Antwortideen im Kopf. Sie können Ihr Kind fragen, was es dazu denkt, ob es schon eine Idee zur Beantwortung hat und warum ihm die Frage wichtig ist. Sie können dann auch überlegen, wo und wie  Sie zu Antworten gelangen können. Auf religionen-entdecken.de können Sie gemeinsam recherchieren.
Es ist ganz verständlich, dass wir nicht auf alle religiösen Fragen sofort Antworten wissen. Und es ist wichtig, dass Ihr Kind dies erfährt und gleichzeitig spürt, wie wichtig es ist, die Suche nach Antworten nicht aufzugeben. Abgesehen von einfachen Wissensfragen, die man schnell beantworten kann, wenn man ein Lexikon zur Hand nimmt (z.B. wo liegt das Tote Meer?),  sind viele religiöse Fragen existenzielle Fragen, die das ganze Leben und die innerste Einstellung zum Leben betreffen. Und zu deren Beantwortung muss man sich Zeit nehmen. Wenn Sie das gemeinsam mit Ihrem Kind tun, können Sie zu tragfähigen Lösungen gelangen. Gut ist es, wenn Sie Experten einbeziehen, sollten Sie bei einzelnen Fragen nicht weiter kommen, z.B. die Religionslehrerin bzw. der Religionslehrer Ihres Kindes, den Pfarrer/die Pfarrerin, den Rabbi, …
Was mache ich, wenn mein Kind religiöse Fragen stellt und ich keine Antwort weiß?
Religion allgemein
Autoren : Petra Freudenberger-Lötz (Christentum)

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