Ihre Meinung

Angebliche religiöse Vorschriften nicht tolerieren

Leider hat die Mehrheitsgesellschaft viel zu lange weggeschaut, was unter dem Deckmantel von Religionsfreiheit abläuft, um in Deutschland Parallelgesellschaften errichten zu können. Wer glaubt, sich nicht anpassen zu können - der Koran schreibt solche Verhaltensweisen nicht verbindlich vor, wie zahlreiche gläubige muslimische Frauen beweisen, soll dorthin gehen, soll in muslimische Länder gehen, wo er solche Bedingungen vorfindet.
Es ist nicht zu tolerieren, dass angeblich religiöse Vorschriften einen immer größeren Raum einnehmen. Es ist zu begrüßen, dass langsam ein Umdenken in der Mehrheitsgesellschaft stattfindet. 
Nora

Kommentare

Liebe Nora, das Team von religionen-entdecken.de teilt deine Meinung ganz und gar nicht. Wir sind der Überzeugung, dass die Freiheit unserer Demokratie auch bedeutet, dass jeder Mensch frei glauben und danach handeln darf, solange er damit nicht die Freiheit anderer Menschen verletzt. Zur Freiheit gehört auch die freie Wahl der Kleidung. - Jane

Ich sehe das genau so wie das Team. Problematisch ist allerdings dass es sich beim Islam "nicht nur" um eine Religion sondern im weiteren Sinne auch um eine Staatsform handelt. Der Koran ist eng mit der Gesetzgebung verbunden. Die Trennung von Staat und Religion wie bei uns gibt es so nicht. Dieses führt natürlich zu Konflikten. Hier liegt es an der freiheitlicheren Form (also unsere Trennung) dieses aufzuzeigen und ggf. den Muslimen zu vermitteln. Nur lassen sich Jahrhunderte alte Traditionen natürlich nicht mit einem Grenzübertritt einfach abschütteln. Auch Freiheit muss man erlernen, insbesondere auch deren Grenzen. Hierbei kann man Nicht-Christen helfen. - Rüdiger

Lieber Rüdiger, das ist ein großes Thema, das wir hier auch noch einmal aufgreifen werden. Grundsätzlich jedoch schon einmal vorab: Weder alle Muslime noch alle Christen oder Vertreter*Innen anderer Gruppen haben jeweils ein und dieselbe Meinung, sind durch die Bank anständig oder unanständig, tolerant oder intolerant,... Und wir sind ganz sicher nicht der Ansicht, das Christen Nicht-Christen die Freiheit erklären können. Dazu haben Christen viel zu viel Dreck am Stecken, so wie andere Glaubensgemeinschaften und Staaten auch. Wir sind vielmehr der Ansicht, dass sich alle zusammenraufen und positive Dinge voneinander lernen sollten - aber nicht einseitig, sondern im Austausch. -  Jane

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