Ihr Vorschlag: Bildungsorte

Bildungsorte

- in und neben der Schule

Machen Sie mit:  Informieren Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen über eine interessante Einrichtung.
ZIRP - Zentrum islamische Religionspädagogik Niedersachsen


Im Jahr 2015 ist in Hannover mit ZIRP, dem Zentrum islamische Religionspädagogik Niedersachsen, ein neues islamisches Bildungsangebot an den Start gegangen. Auf dem Programm stehen unter anderem
  • Seminare: Religionspädagogische Aufbereitung spezifischer Themen für den islamischen Religionsunterricht auf theologischer Grundlage
  • Schulungen: Sensibilisierung interreligiöser Begegnungen in Kindergarten, Schule und Berufsschule
  • Wissenschaftliche Grundlagenforschung und Expertisen: Fragestellungen aus dem Bereich Islam und Schule

Initiatorinnen sind Annett Abdel-Rahman und Kathrin Klausing. Beide sind islamische Religionspädagoginnen und die Beraterinnen zum Thema Islam auf religionen-entdecken.de. Ihr Antrieb: „Interreligiöse Begegnungen werfen auch in den verschiedenen Bildungseinrichtungen unserer Gesellschaft Fragen auf – bei allen Beteiligten. Sie verlangen heute mehr denn je Antworten und nachhaltige Lösungen. Dafür ist es notwendig, historische Entwicklungen und wissenschaftliche Forschung  theologischer, religionspädagogischer und auch sozialer Aspekte miteinander zu verknüpfen und aufzubereiten. Dieser Aufgabe stellt sich ZIRP." 
www.zirp-niedersachsen.de  Kontakt: kontakt@zirp-niedersachsen.de

Neu 2015: Studiengang Alevitentum an der Uni Hamburg


In der Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg gibt es jetzt eine neue Lehr- und Forschungsstelle für das Alevitentum. Sie ist weltweit die erste ihrer Art. Die Juniorprofessorin Dr. Handan Aksünger möchte in Hamburg Formen, Möglichkeiten und Grenzen interreligiöser Verständigung unter die Lupe nehmen und Lehramtsstudierende im Fach Religion mit Schwerpunkt „Alevitische Religion“ ausbilden. In ihrer Antrittsvorlesung sagte die Juniorprofessorin:
“Der an der Akademie der Weltreligionen in Hamburg neu eingerichtete Lehrstuhl für Alevitische Lehre ist ein Novum in der Geschichte der Aleviten. Die Aleviten werden nun durch universitäre Einrichtungen ihre Geschichte verschriftlichen und somit wird die verzerrte Geschichtsdarstellung bezüglich der Aleviten eine Korrektur erfahren. Diese Errungenschaft ist nicht nur für die Aleviten in Hamburg von immanenter Bedeutung, sondern für die Aleviten in der gesamten Welt. Dieser Lehrstuhl wird eine Aufarbeitung von der Vergangenheit bis zum Status quo der Gegenwart mit sich bringen. In diesem Sinne gilt mein Dank der Universität Hamburg und allen an diesem Prozess Beteiligten, insbesondere allen Alevitischen Gemeinden in Hamburg.”

Info: Alevitischer Religionsunterricht in Deutschland

Acht deutsche Bundesländer bieten zurzeit alevitischen Religionsunterricht an Grundschulen an: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und. In Berlin und Hamburg wird das Alevitentum im Rahmen von Sonderregelungen unterrichtet.
Die zuständigen Lehrerinnen und Lehrer konnten sich bisher nur über Fortbildungen qualifizieren. In Hamburg ist nun eine universitäre Ausbildung möglich. Sie soll auch die Ausarbeitung von Unterrichts- und Lehrplänen auf wissenschaftlicher Ebene einbeziehen.
Religionspädagogisches Institut Loccum (RPI)

Das RPI bei Hannover ist eine Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover. Ziel ist es, die Religionspädagogik und damit die elementaren Zugänge zum christlichen Glauben und seinen Lebensformen weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse zu verbreiten. Damit fördert das RPI auch die Urteils- und Verhaltensfähigkeit gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen.
Religionsunterricht im Dialog

NEU: Fortbildungsreihe für evangelische, katholische & muslimische Religionslehrerinnen und -lehrer

Im Unterricht jeder Glaubensgemeinschaft sollen die Kinder auch über Tellerrand blicken. Aber wie? "Religionsunterricht im Dialog" möchte gemeinsame Schwerpunkte der drei o. g. Fächer fachwissenschaftlich und religionspädagogisch beleuchten und Hilfestellungen für die Gestaltung eines kompetenten Unterrichts geben, Darin geht es um die die Benennung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und um die Anbahnung eines wertschätzenden Dialogs.
Veranstalter sind das Bistum Hildesheim, das Zentrum islamische Religionspädagogik Niedersachsen (ZIRP), das Bistum Osnabrück und das rpi-Loccum.

Das Programm und mehr Informationen finden Sie hier auf dem Flyer  (PDF, 2,6 MB)
Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg (IRP)

Das IRP unterstützt inhaltlich und personell den katholischen Religionsunterricht an Schulen und die religiöse Erziehung in Kindertagesstätten im Bereich der Erzdiözese Freiburg. Betroffene Pädagoginnen und Pädagogen erhalten Informationsschriften über aktuelle religionspädagogische, medienpädagogische und schulpastorale Entwicklungen, unterrichtspraktische Publikationen sowie verschiedene Fort- und Weiterbildungsangebote. Außerdem trägt das IRP zur Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen religiösen Erziehung und Bildung bei.

Alle Infos unter www.irp-freiburg.de
keine / Text: Jane Baer-Krause
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