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Viel Leid und trotzdem noch glauben?

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Viel Leid und trotzdem noch glauben?

Hallo,

ich bin Lina und bin 14 Jahre alt. Ich stelle mir selbst immer wieder eine Frage: Gibt es überhaupt einen "guten Gott"? Wenn ich mich in der Welt so umsehe, dann kann ich beim besten Willen nichts davon erkennen. Ich dachte, Gott wäre "barmherzig und allmächtig". Das passt irgendwie nicht zusammen.

Also wenn ich an Gott glaube, dann sicherlich nicht an den, wie er in der Bibel beschrieben ist. Ich glaube an etwas, aber sicher nicht an diesen einen Gott. Wie ist das bei euch so?

Zum Anderen ist es bei mir auch so, dass ich wirklich sehr viel Leid in meinem Leben erfahren musste und auch immer noch erfahren muss. Auch deshalb fällt es mir schwer, an ihn zu glauben. Er hat mir nie geholfen. Auch nicht, als ich noch fest an ihn geglaubt habe und jeden Tag mehrmals gebetet habe, dass er mir doch bitte helfen soll. Nichts kam von ihm, stattdessen wurde alles immer nur noch schlimmer. Es heißt, Gott erlegt einem Prüfungen aus. Da frage ich mich, warum man einem Kind eine solche Prüfung auferlegen muss?! Wozu? .... Dann heißt es: Gott erlegt einem nur so viel auf, wie man tragen kann. .... Da frage ich mich wieder: Wie viel noch, Gott? Wie viel noch? Bin ich Herkules?

Jetzt möchte ich euch kurz aufklären, was es mit dem Leid bei mir auf sich hat.

Mein ganzes Leben lang wurde ich von meinem Vater emotional und seelisch missbraucht. Heute lebe ich im Heim, aber muss trotzdem noch kämpfen, um zu überleben. Heute bin ich nämlich psychisch krank, deshalb.

Kurz gesagt: Ich war das schwarze Schaf und der Sündenbock für alles und jeden, in der Familie. Ich wurde behandelt wie Dreck, meine Schwester war die Prinzessin, die alles bekam, was sie wollte. Kann man sich eigentlich vorstellen wie Aschenputtel ... so ähnlich.

Ich war an allem Schuld, ich musste unterwürfig und gehorsam sein, über mich wurde bestimmt, ich wurde in eine Form gepresst, ich wurde zu allem möglichen gezwungen, ich wurde unterdrückt, ich hatte keine eigenen Bedürfnisse oder eine eigene Identität, ich musste Befehle ausüben, ich wurde kontrolliert und beobachtet und dann wegen jeder Kleinigkeit angeschrien etc.

Dazu kommt noch: Ich war immer das Liebe und nette Kind, dass immer gehorsam war und immer gelacht und gestrahlt hat. Das Kind, das alle gern gesehen und geknuddelt haben. Ich war gutmütig usw. .... Wurde dafür aber bestraft!

Meine Schwester war immer bockig, zickig, beleidigt, am Schmollen etc. ... sie wurde dafür belohnt. ... Hääää? Verkehrte Welt oder? ... Ich hätte allen Grund zum bockig sein und schmollen gehabt, habe es aber bei Weitem nicht getan. Sie hatte nicht wirklich Grund, aber sie konnte es sich eben leisten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Dadurch bin ich natürlich innerlich, seelisch kaputt/zugrunde gegangen und aus dem Sonnenschein wurde ein trauriges verletztes/verwundetes Kind, das zwar nach außen hin noch perfekt die Fassade des Sonnenscheins aufrechterhalten konnte, innerlich aber langsam einging. Es wurde ja von mir verlangt, dass ich mir nichts anmerken lassen darf .... von meinem Vater aus. Das habe ich super hinbekommen. Es hat keiner geschnallt.

Ich habe oft geweint und ehrlich zu Gott gebetet. Ich war oft sehr verzweifelt und habe bei ihm Zuflucht gesucht. Sie aber anscheinend nicht bekommen. Ich frage mich immer wieder: Warum?

Irgendwann habe ich dann ... so mit 11 Jahren ca. ... aufgegeben und nach jahrelanger "Forschung" bin ich dann zu dem, für mich logischsten, Ergebnis gekommen: Es gibt keinen Gott .... es kann ihn gar nicht geben!

Wie habe ich das verdient? Ich war doch das liebste Kind, das man sich wünschen hätte können.

Ich verstehe das nicht. Könnt ihr euch sowas erklären? Warum so viele Menschen so viel Pech haben ... scheinbar das Pech gepachtet haben ... die eigentlich total liebe Menschen sind? Es trifft immer bzw. sehr oft die Falschen. Aber warum?

Hat das noch was mit Gott zu tun oder liegt das außerhalb seiner Macht? Aber das wäre unlogisch, weil er ja als barmherzig und ALLMÄCHTIG beschrieben wird.

Was denkt ihr so darüber?

Bearbeitet von: bw an 19.09.2016 - 17:33
bw
Viel Leid und trotzdem noch glauben?
Liebe Lina, es ist schlimm, dass du schon so viel Leid erfahren musstest. Die Fragen, die du dir deshalb stellst, lassen sich nicht so einfach und schnell beantworten. Wir leiten deinen Beitrag an einen unserer Experten weiter und melden uns in den nächsten Tagen wieder hier im Forum. Schau einfach wieder rein. Bis dahin liebe Grüße vom Team religionen-entdecken. - Barbara
V
Bescheidene Meinung eines Laien dazu

Hallo!
Ich nenne mich hier nur V, bin 15 Jahre alt und überzeugte Christin.
Ich schau hier eigentlich nur sehr selten vorbei, weil ich doch schon ein bisschen zu alt bin für die Texte hier (wie Du wohl eigentlich auch), aber ich bin sehr froh, diesen Deinen Beitrag gefunden zu haben und möchte Dir meine Meinung ausführlich erklären.
Der folgende Absatz bzw. die folgenden Absätze (mal sehen) stehen also unter einem gedachten großen "Ich glaube, dass...", damit ich das nicht bei jedem Satz extra dazuschreiben muss.

Also zuerst einmal: Gott liebt Dich. Unendlich. Er hat Dich wirklich unendlich lieb und will nicht im Geringsten, dass Du leidest.
Jetzt fragst Du wahrscheinlich gleich: "Wenn er unendlich mächtig ist und mich unendlich liebt und nicht im Geringsten will, dass ich leide, wieso verhindert er das nicht einfach?"
Die Sache ist halt, er liebt nicht nur Dich unendlich, sondern jeden Menschen auf der Erde. Auch Deinen Vater und Deine anderen Familienmitglieder hat er unendlich lieb. Und eines seiner größten Geschenke, die er uns Menschen in seiner unendlichen Liebe gemacht hat, ist, dass wir einen freien Willen haben. Dass wir tun können, was wir wollen. Dass er uns nicht daran hindert, seine Gebote zu brechen. Dass wir seine unendliche Liebe auch ignorieren und ausschlagen dürfen (er liebt uns trotzdem noch unendlich) - wodurch es umso schöner wird, wenn wir sie annehmen.

Wie Dich liebt Gott also auch deinen Vater - unendlich, egal was er tut - und schenkt ihm in seiner Liebe den freien Willen. Und dein Vater hat sich leider dazu entschieden, dich zu quälen, immer wieder. Was soll Gott also tun? Soll er eingreifen und deinem Vater den freien Willen wieder wegnehmen? Der freie Wille besteht doch gerade darin, auch das Falsche wählen zu dürfen! Wenn er ihm deswegen den freien Willen wieder wegnimmt, wäre das kein echter freier Wille!
Aber das heißt natürlich nicht, dass Gott einfach zuschaut, wie Du gequält wirst. Sicher nicht! Er liebt Dich ja auch unendlich! Ich bin überzeugt, dass er Dir geholfen hat, aber vielleicht nicht so offensichtlich, wie Du es Dir erwartest und worum Du ihn gebeten hast.
Ich glaube, Gott hat Dir durchaus geholfen, aber vielleicht nicht so äußerlich und eindeutig sichtbar, sondern eher innerlich. Du schreibst zwar, dass Du psychisch krank bist und immer noch kämpfen musst zu überleben, aber DU HAST BIS JETZT ÜBERLEBT!!! Und wenn ich so Deinen Bericht lese, erscheint es mir ganz und gar nicht selbstverständlich, dass man sowas überlebt. Ich glaube, Gott hat Dir geholfen, diese Behandlung auszuhalten, innerlich zu überleben. Es war zwar immer noch extrem schwierig und ist es immer noch, aber er hat Dir geholfen und hilft Dir immer noch, davon bin ich überzeugt.

Ich kenne eine nette Geschichte, die ich Dir erzählen möchte: Ein Mann sieht nach seinem Tod sein gesamtes Leben hinter sich liegen als einen Weg im Sand. Er sieht zwei Fußspuren: Die eigenen und die Gottes, der ihn begleitet hat. Doch manchmal, so entdeckt er, ist nur eine Spur im Sand. Genau an den schwierigsten Stellen in seinem Leben sieht er nur eine Spur. Verwundert und enttäuscht fragt er Gott: „Wieso hast du mich gerade an den schwierigsten Stellen in meinem Leben alleine gelassen?“ Gott antwortet: „Mein Kind, ich liebe dich und würde dich nie alleine lassen. In den schwierigsten Situationen deines Lebens, dort wo du nur eine Spur siehst, dort habe ich dich getragen.

Ich finde diese Geschichte deshalb hier so passend, weil sie nicht nur Hoffnung macht, dass Gott einen nie alleine lässt, sondern auch, weil der Mann hier anscheinend ein gläubiger Mensch war und wahrscheinlich auch oft gebetet hat, aber nicht merkt, dass Gott ihn in schwierigen Situationen getragen hat, sondern im Gegenteil glaubt, Gott habe ihn verlassen.

Ich bin extrem beeindruckt von Deinem Mut und Deiner Ausdauer und hoffe, Du verstehst mich da jetzt nicht falsch. Dass ich glaube, dass Gott Dir geholfen hat ohne dass Du es unbedingt gemerkt hast, schmälert das nicht im Geringsten. Ich bin auch und vor allem beeindruckt, dass Du nach Jahren des Leidens offensichtlich immer noch nach Gott suchst und ich hoffe, Dir helfen zu können. Gib ihm doch eine Chance! Du hast eine Menge durchgemacht und erdulden müssen und tust es immer noch, aber niemand weiß das besser als er! Er kennt Dich und ER LIEBT DICH und er sehnt sich nach nichts mehr, als dass Du ihn erkennst und seine Liebe erwiderst!

Ich wünsche Dir ganz viel Glück und Mut und Ausdauer und bete für Dich!
Gott segne Dich!

Mit ganz lieben und hoffnungsvollen Grüßen,
V

PS: Bitte schreib hier wieder zurück, ob und was Du mit meiner Meinung als Laie anfangen kannst oder wenn Du Einwände/Fragen etc. hast!

Jon
Liebe Lina

ich bin zu demselben Entschluss gekommen, es gibt keinen Gott, jedenfalls keinen der irgendetwas mit der Bibel zu tun hat, dessen Geschichten höchst absurd sind und mit heutigen ethischen Grundsätzen unvereinbar sind.

Es gibt so viele Argumente gegen Götter, dass es eigentlich erstaunlich ist, warum immer noch so viele Menschen daran glauben. Aber auch das lässt sich einfach erklären: Kultur und Tradition, Indoktrination vom Kleinkindalter auf, die Irrationalität des Menschen...
Du musst dir vorstellen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich glauben, dass dieser Gott ihnen bei einem Test in der Schule geholfen hat weil sie so brav gebetet haben, während anderswo Menschen verhungern oder an Krankheiten verenden, die aber viel fester glauben, viel mehr beten. Das nennt sich Bestätigungsfehler und der Mensch ist dafür extrem anfällig.

Es tut mir ehrlich weh, wenn ich über dein Leid lesen muss. Aber Gläubige können genau dies gegen dich verwenden, eben genau mit der Ausrede, dass es nur ein Test von Gott sei und du zu schwach bist. Woher sollen denn diese Menschen den Willen des Gottes der Bibel kennen, wenn keiner überhaupt dessen Existenz belegen kann? Diese Ausrede mit dem Test ist nichts weiter als eine unüberlegte Abwehrreaktion.
Die einfachste Widerlegung dazu sind Menschen, denen nichts böses oder schlechtes widerfahren ist, die aber dennoch nicht glauben (können). Ich zähle mich glücklicherweise zu einen von denen.

Gläubige glauben auch, dass es eine Art kosmischer Gerechtigkeit geben muss. Dafür ist ihr Gott zuständig. Aber auch das ergibt wenig Sinn wenn man bedenkt, dass jemand der unglaublich leidet genauso "belohnt" wird wie jemand, dem es sein Leben lang gut ging.
Es gibt keine solche kosmische Gerechtigkeit. Leben ist unfair. Wer damit klar kommt ist nicht nur stärker im Geist sondern braucht auch keine Ausreden zu erfinden.

Ich denke für eine Lebenssinn-Krise bist du noch zu jung, aber es sei trotzdem erwähnt, dass der Sinn des Lebens ist diesem Sinn zu geben. Es wird immer wieder freudige, glückliche, tolle Momente in deinem Leben geben, auch wenn du es nicht siehst, und darauf solltest du hinarbeiten.
Für den Gläubigen wird Lebenssinn von "oben" diktiert, was meiner Meinung nach eine absurde Idee ist. Das was den Menschen auszeichnet ist ja gerade, dass uns so etwas nicht vorgegeben wird.

Der Nichtglaube hat auch eine ganz wichtige Konsequenz: dein Leben ist das wertvollste, das du besitzt. Für den Gläubigen ist es eine temporäre Geschichte, dessen Relevanz im Vergleich zu der nachfolgenden Ewigkeit gegen 0 gehen müsste (es aber praktisch nicht tut, weil der Gläubige eben nur an den Himmel o.ä. glaubt, und nicht weiß).
Für uns jedoch ist es das kostbarste Geschenk, das wir nicht vergeuden dürfen.

Egal wie viele Stolpersteine dir in den Weg gelegt werden, bleibt auf deinem Weg. Schau nach vorne und nicht zurück (was nicht heißen soll, dass man nicht aus eigenen Fehlern lernen soll).

lg Jon

PS: Ich wünschte ich hätte dein kritisches Denkvermögen schon im Alter von 14 Jahren gehabt. Ich war ehrlich gesagt erstaunt von deinem Beitrag.

Lalilu
... heftig

Ohje ... das ist ja krass. Ich bin auch psychisch krank, habe ähnliche Erfahrungen machen müssen. Aber so wie du hätte ich das, glaube ich, nicht ausdrücken können. Ich glaube an Gott, immernoch. So viel kann ich sagen. Aber wohl auch eher nicht an den, wie er in der Bibel steht.

Lina
Hey .... ,

Hey .... ,

ich war lange nicht hier ... ich bins wieder. Lina.

Also ich möchte mich erstmal bei allen bedanken. Sowohl bei V ... als auch bei Jon.

Ich akzeptiere beide Meinungen. Trotzdem glaube ich nicht an Gott. Der Zug ist leider lange abgefahren. Also bin natürlich inhaltlich eher bei Jon.

Ich weiß, dass ich für mein Alter sehr reif bin. Das ist auch so ... ich bin sicher innerlich schon viel weiter als 14. Das mag sicherlich auch an meiner Tiefsinnigkeit und meiner Lebenserfahrung liegen.

Ich wollte schon viel früher mal wieder hier reinschauen, aber leider ging es mir sehr schlecht, sodass ich erstmal ein halbes Jahr in der Psychiatrie war. Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es geht mir einigermaßen ok, aber immer noch nicht gut.

Was Gott angeht, habe ich in der Klinik lange und intensive Gespräche mit meiner Zimmernachbarin geführt. Sie ist Muslimin. Wir haben über das Christentum und den Islam geredet. Ich als ... Agnostikerin ... ich kann es nicht wirklich festlegen, ob es ihn gibt oder nicht. Ich bin auch nicht atheistisch. Vom Emotionalen her bin ich eher zu der atheistischen Seite geneigt, aber vom Verstand her bin ich da eher philosophisch, agnostisch eingestellt.

Also ich als Agnostikerin und sie als streng gläubige Muslimin. Das hat super geklappt und wir konnte stundenlang darüber sprechen.

Ich danke euch nochmal für Eure Antworten.

LG

Paul
Liebe Lina

Dein Beitrag hat mich sehr berührt und ich würde gerne ebenfalls etwas dazu schreiben.
Ich würde mich nicht als gläubigen Menschen darstellen, denn früh ist mir aufgefallen, dass wenn man viele Dinge hinterfragt, die von einer Religion aufgezeigt werden, man doch schnell auf Widersprüche stößt.
Ob es einen Gott oder "Den" Gott gibt, würde mich auch interessieren, ist aber unwichtig, so wie ich finde.
Entweder es gibt ihn oder nicht, aber das Leid auf der Welt ist unumstritten existent!
Mich würde es im Leben nicht weiter bringen, wenn ich dieser Frage zu viel Bedeutung beimessen würde.
Das Wichtige ist doch, dass man glücklich ist im Leben.
Dir ist viel Leid im Leben geschehen und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass es dir gut geht in deinem jetzigen Lebensabschnitt.

"Gott" stellt für mich nur ein Sinnbild dar, etwas, nach dessen Vorbild man leben sollte, man also alle lieben sollte... es zumindest versuchen ;) und das eine im Blick behalten:
Ein jeder möchte glücklich sein, ein jeder möchte geliebt werden. Wenn jemand anderen Leid zufügt, dann weil er entweder krank, oder ihm selbst viel Leid zugefügt wurde und er seinen Frust oder anderes loswerden muss! Dies ist natürlich die falsche Reaktion auf soetwas!

Wenn du möchtest und gerne in einer Religion Halt finden möchtest, dann würde ich dir den Buddhismus empfehlen, da dieser sehr schön aufzeigt, wieso manche Menschen so handeln, wie sie es eben tun und wie ich darauf reagieren sollte, es nämlich nicht persönlich nehmen, zu reflektieren und versuchen zu verstehen.
Dies ist natürlich nur ein kleiner Teilaspekt vom Buddhismus, das Ganze ist natürlich noch viel komplexer, es wäre aber bestimmt wert, einen Blick darauf zu erhaschen ;)

LG
Paul

Ömer
Es gibt einen Gott

Guten Tag Lina,

Falls die Gesichte wahr sein sollte, tut es mir leid für dich. Jedoch erscheint es mir recht seltsam, dass du mit 14 Jahren so eine gute Rechtschreibung und Grammatik hast. Jedenfalls, um zum Thema zurück zu kommen: Es gibt einen Gott. Es gibt Gesetze überall auf der Welt. Das Deutsche Gesetz, das ''BGB' ' stammt von Menschen. Es wurde von Menschen für Menschen geschrieben. Dann gibt es noch physikalische, beziehungsweise naturwissenschaftliche Gesetze wie die Schwerkraft oder die Erdatmosphäre. Diese Gesetze stammen nicht von Menschen. Der Gesetzgeber ist also kein Mensch wie wir ihn kennen, sondern ein höheres Wesen. Ein Wesen, das genug Macht besitzt, um so eine Welt zu erschaffen. Ich hoffe, ich konnte dir einen Denkanstoß geben.

MfG ömer

David
Meine Meinung dazu

Hallo Lina!,
Dein Text ist sehr berührend und ich würde gerne auch mal dazu was sagen. Ich bin selber psychisch krank, zumindest habe ich es irgendwann mal bemerkt. Ich konnte nicht mit der Gesellschaft klar kommen und kann es auch heute nicht, denn ich bin ein sehr ruhiger Mensch und es fällt mir sehr schwer, anderen Menschen meine Gefühle zu zeigen. Ich hatte ständig Depressionen und musste dann schließlich in die Psychiatrie. Auch wenn mein Leben so schwer ist und grauenvoll, so verliere ich nie die Hoffnung, dass diese Welt nicht real ist und dass es eine andere Welt gibt, die viel schöner als diese ist, denn die Taten und Sünden in dieser Welt bestimmen den Verlauf in der anderen Welt. Du tust mir wirklich leid, und Allah (bzw. Gott) hat mit dir Mitgefühl und Liebe. Wenn du das nicht glauben magst , dann denk an die Propheten, die so viel Leid erfahren hatten, mehr sogar als du. Es gibt außerdem auch andere monotheistische Religionen außer dem Christentum, wie den Islam (ich bin überzeugter Muslim) und das Judentum. Glaub mir! Irgendwann wirst du belohnt werden. Es erfordert nur Geduld und Glaube und eines Tages wirst du für meinen Rat vielleicht dankbar sein.

Alles Gute!

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