Mandir

- Gotteshaus der Hindus
Blick auf einen Hindu-Tempel in Mahabalipuram.
© Rosa Löw und Ruth Wadenpohl
Ein Mandir ist das Gotteshaus der Hindus und das Zentrum ihres Glaubens. Es verbindet sie mit ihrem Gott. Übersetzt heißt Mandir Tempel oder Gebetshaus.

Ein Mandir besteht aus mehreren Hallen, Höfen und Türmen. Alles dreht sich um die Gottheit, der der Tempel gewidmet ist. Sie heißt Murti. Das kann zum Beispiel Vishnu sein, oder Shiva, Ganesha oder eine andere Gottheit.

Im Zentrum des Mandir findest du eine Skulptur oder ein Bild dieser Gottheit. Meist steht sie erhöht auf einem Sockel. Dort kann jeder Besucher sie sehen und von ihr gesehen werden. Viele Besucher bringen ihr auch eine Opfergabe mit, zum Beispiel Blumen, Reis und angezündete Räucherstäbchen. Um die oberste Gottheit herum gibt es in jedem Tempel noch weitere Gottheiten. Sie werden ebenfalls verehrt.


Eure Fragen zum Mandir


Was geschieht in einem Hindu-Tempel?
Warum tragen viele Hindus ein Zeichen auf der Stirn? 


Hinduismus
Autoren  Jane Baer-Krause, cn
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Wann wurde es gebaut? - Nick

Hallo Nick, der hier abgebildete Mandir heißt "Shore Temple". Er wurde in den Jahren 700 bis 728 nach Christi Geburt aus Granitblöcken in Mahabalipuram im Süden Indiens erbaut. Seit 1984 steht er als Weltkulturerbe unter Schutz. - Jane

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