Rosch HaSchana

- das jüdische Neujahrsfest liegt im Spätsommer oder im Herbst
Ein Widderhorn, das auch Schofar genannt wird.
© Greg/fotolia.com
An Rosch HaSchana erinnern sich Juden an die Schöpfung von Gott und an die Schöpfung Adams. Der Tag heißt auch „Tag des ergreifenden Schofartons“. Nach der Mischna ist der Tag des Schofarblasens der Jahresbeginn. Die Mischna ist die Grundlehre des Talmud. Sie enthält die wichtigsten Überlieferungen des Judentums.

Das Fest dauert zwei Tage. Am Nachmittag des ersten Tages beten Juden mit dem Taschlich-Brauch um die Vergebung der Sünden. Dabei werfen sie kleine Gegenstände oder Brotkrumen ins Wasser und damit symbolisch alle Sünden fort. Dieser Brauch erinnert sie auch an einen Spruch des Propheten Micha. Er sagte: Und in die Tiefen des Meeres wirst du all ihre Sünden werfen. Außerdem bläst ein Rabbiner oder Gemeindeglied das Schofar. Das ist ein Widderhorn. Sein Ton geht durch Mark und Bein und soll die Menschen zur Besinnung und zur Buße rufen.

Nach einer zehntägigen Bußzeit folgt der große Fasttag Jom Kippur. In der Bußzeit sollen die Juden aber nicht Trauer zeigen, sondern sich über Gottes Erbarmen freuen. Außerdem sollen sie aufrichtige Reue für schlechte Taten zeigen.

Eure Fragen zu Rosch HaSchana


Warum essen Juden an Rosch HaSchana Apfel mit Honig?
Judentum
Autoren   Debora Lapide, jb
 
Bildnachweise 

Kommentare

Warum isst man an Rosch HaSchana Apfel mit Honig?

Die Antwort findest du, wenn du auf die neue Frage oben klickst.

Ich glaube, weil es lecker ist. - Jana

Ich mag die Seite nicht wegen dem Teufelszeichen. - blume64

Liebe Blume64, wo findest du denn ein Teufelszeichen? - Alina

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