Jesidentum

Lexikon
Person steht betend in einer gebirigen Landschaft, während die Sonne aufgeht
Im Jesidentum sind Gebete wichtige religiöse Elemente des Lebens. Jesidinnen und Jesiden benennen ihre Gebete mit dem Begriff dua. Das Jesidentum kennt fünf tägliche Hauptgebete, die aber nicht alle zusammen verpflichtend sind.
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Lokale Pilgerstätte "Quba Siltan Êzîd" in Tiflis in Georgien.
Im Jesidentum gibt es keine besonderen Gebetshäuser, in denen sich die Gläubigen zum Gemeinschaftsgebet versammeln.
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Gedenken in Diyarbakır
Im Jahr 2014 hatte eine Terrororganisation, die sich selbst „Islamischer Staat“ (IS) nennt, Jesidinnen und Jesiden verfolgt, viele von ihnen ermordet oder versklavt. Die schrecklichen Ereignisse wurden als „Völkermord“ anerkannt.
Frage
Jesidischen feiern ihr Neujahrsfest gemeinsam.
Im Jesidentum gibt es als religiöse Würdenträger die beiden Gruppen der Scheichs und Pirs, ihre Stellung im Jesidentum ist vergleichbar mit einem Pfarrer im Christentum.
Lexikon
religiöses Unterhemd in Weiß
Das Girivan, auch Tok oder Pêsir genannt, ist ein wichtiges Traditionselement des Jesidentums, welches von Frauen und Männern sowie Kindern getragen wird. Es ist ein weißes Unterhemd.
Lexikon
Mann gibt anderem Mann einen Kuss auf die Hand
Hochzeiten haben im Jesidentum eine herausgehobene Bedeutung und gehören zu den wichtigsten Festtagen. Sie ist nur zwischen Jesidinnen und Jesiden erlaubt.
Lexikon
viele Jesiden haben sich im Gemeindezentrum in Stuhlreihen niedergelassen
Am dritten Freitag im Dezember wird im Jesidentum das jahreszeitliche Fest „Îda-Ezî“ gefeiert. Es ist das Fest zu Ehren Gottes als dem allmächtigen Schöpfer von allem und der wichtigste religiöse Feiertag im Jahresverlauf.
Dilovan Evin
Frage
Portrait vom Fußballspieler Deniz Undav
Deniz Undav ist der erste deutsche Nationalspieler mit jesidischem Glauben. Sein Weg führte ihn von kleinen Fußballvereinen bis in die Nationalmannschaft. Sportler sind wichtige Vorbilder für viele junge Menschen.
Frage
ausgedrückte Zigarettenkippen in einem Aschenbecher
Im Jesidentum gibt es kein grundsätzliches Rauchverbot. Jesidinnen und Jesiden tragen selbst die Verantwortung für ihr Handeln, sollen sich aber gut um ihren Körper und ihre Gesundheit kümmern. Das Rauchen ist also ihre eigene Entscheidung, es sollte aber vermieden werden.
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