Hallo. Siddharta Gautama war ein Prinz und lebte zunächst in großem Wohlstand. Als er sah, dass Menschen krank werden, alt werden und sterben, begann er nach einem Weg zu suchen, wie man Leid überwinden kann.
Darum verließ er den Palast, seine Familie und sein bequemes Leben. Viele Jahre zog er durch Nordindien und lebte sehr streng: Er besaß fast nichts und aß nur wenig. Er hoffte, dadurch die Wahrheit über das Leben zu finden. Doch er merkte, dass ihn diese extreme Entbehrung nur schwach und unglücklich machte.
Buddha meditierte lange und erwachte
Deshalb entschied er sich für einen Mittelweg, also weder ein Leben im Luxus noch ein Leben mit übertriebenem Verzicht.
Eines Tages setzte er sich unter einen Feigenbaum in Bodhgaya und meditierte lange. Dabei erkannte er nach buddhistischem Glauben, warum Menschen leiden und wie man sich von diesem Leiden befreien kann. Dieses tiefe Verstehen nennt man Erleuchtung oder Bodhi.
Von da an wurde Siddharta Buddha genannt. Das bedeutet „der Erwachte“ oder „der Erleuchtete“.
