Potawatomi

- die indigene Gruppe heißt auch Neshnabé

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Die Potawatomi sind eine indigene Gruppe aus der Region der Great Plains in Nordamerika, einer sehr großen, meist flachen und unbewaldeten Landschaft, die auch als Prärie bekannt ist. Sie leben in den USA am oberen Mississippi und westlich der Großen Seen, in den heutigen Bundesstaaten Indiana, Kansas, Michigan, Oklahoma, Wisconsin und Illinois. Auf der kanadischen Seite der Grenze leben sie in Ontario.

Wie heißen die Potawatomi wirklich?

Sich selbst bezeichnen die Potawatomi als Neshnabé oder Anishinabe, was „wahres Volk" bedeutet. Ihre Sprache gehört zu den Algonkin-Sprachen - einer der größten indigenen Sprachfamilien in Nordamerika. Auf Englisch werden indigene Gruppen in den USA Native Americans und in Kanada First Nations genannt. 

Der deutsche Begriff Indianer ist heute weniger gebräuchlich, da er von vielen indigenen Menschen als falsche Fremdbezeichnung angesehen wird. Native Americans leben in Tribes, auf Deutsch auch Stämme genannt – ein Begriff, der allerdings veraltet ist.

Neshnabé sind in Clans organisiert

Innerhalb eines Tribes sind die Neshnabé in Clans organisiert. Das sind erweiterte Verwandtschaftsgruppen. Sie geben der indigenen Gruppe ihre soziale, politische und spirituelle Struktur. Bei diesen Familienverbänden handelt es sich um Gruppen, die sich auf einen gemeinsamen Vorfahren oder ein Tier berufen und zum Beispiel regeln, wer wen heiraten darf.