Kadir Boyaci

Portrait von Kadir Boyaci
Privat
Kadir Boyaci
Experten

Für Kinder
Gude und Salam!

Ich heiße Kadir und komme ursprünglich aus Offenbach, einer Stadt, in der viele verschiedene Menschen und Kulturen zusammenleben.
Ich habe Informatik, Soziologie und islamische Theologie studiert. Besonders spannend finde ich Religionen und Kulturen. Deshalb gehe ich oft in Schulen und erzähle gemeinsam mit einem jüdischen und einem christlichen Kollegen von unseren Religionen. Wir nennen uns das „abrahamische Team“.

Ich reise sehr gerne und nehme auch Jugendliche mit nach Israel und Palästina. Dort lernen wir gemeinsam, wie Menschen leben, glauben und miteinander umgehen. Mir ist wichtig, dass wir einander zuhören und verstehen. Daher organisiere ich auch viele Begegnungen, bei denen Menschen sich kennenlernen können. Ich glaube, dass Freundschaft und Vertrauen entstehen, wenn Menschen sich wirklich begegnen.
In meiner Freizeit koche ich gerne und entdecke neue Länder.

Mein Lieblingsbuch ist Nathan und seine Kinder. Darin geht es auch um Freundschaft zwischen Religionen.

Für Erwachsene
Ich habe einen interdisziplinären Hintergrund aus Informatik, Soziologie und islamischer Theologie. Ergänzend habe ich mich mit Judaistik beschäftigt, insbesondere um Hebräisch zu lernen. Ursprünglich komme ich aus Offenbach am Main, einer Stadt, die für gelebte Vielfalt steht: Das prägt mich bis heute.

Meine inhaltlichen Schwerpunkte liegen im interreligiösen und interkulturellen Dialog, in der Demokratiebildung sowie in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus. Ich bin Geschäftsführer vom Forum für Interkulturellen Dialog e.V. sowie Generalsekretär des Bundes Deutscher Dialog Institutionen und gestalte bundesweit Dialogformate, Bildungsangebote und Begegnungsräume.

Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt auf erfahrungsbasiertem Lernen. Als Guide organisiere und begleite ich interkulturelle Bildungsreisen nach Israel und Palästina sowie in weitere Länder. Mein Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen direkte Begegnungen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, Religionen und Perspektiven zu ermöglichen. Deshalb gestalte ich gemeinsam mit jüdischen und christlichen Partnerinnen und Partnern als abrahamisches Team schulische Bildungsformate. Als hessischer Projektbotschafter unterstütze ich zudem das interreligiöse Friedensprojekt House of One in Berlin.

Ich bin davon überzeugt, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt vor allem dort entsteht, wo echte Begegnungen stattfinden. Deshalb initiiere und kuratiere ich regelmäßig Dialogveranstaltungen, Workshops und interkulturelle Formate.

Neben meiner praktischen Arbeit schreibe ich als Autor Beiträge für verschiedene Zeitungen und Online Medien, unter anderem für die Frankfurter Rundschau, die Frankfurter Neue Presse, Die Fontäne sowie Plattformen wie hagalil.com und The Times of Israel.

Privat reise und koche ich leidenschaftlich gerne und interessiere mich besonders für Literatur, die Brücken zwischen Kulturen und Religionen schlägt.

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