Pavarana ist ein buddhistischer Feiertag am Ende der Regenzeit. Vor allem Anhängerinnen und Anhänger des Theravada-Buddhismus feiern dieses Fest. Für Nonnen und Mönche ist Pavarana eine Gelegenheit, über Fehler zu sprechen. So können sie daraus lernen und ihr Zusammenleben verbessern.
Während der Regenzeit bleiben Nonnen und Mönche etwa drei Monate an einem festen Ort. Diese Zeit heißt Vassa. Sie leben und üben dort gemeinsam. Am Ende dieser Zeit findet Pavarana statt. Die Zeremonie dauert einen Tag und findet gewöhnlich bei Vollmond statt.
Bildergalerie Pavarana
Pavarana ist ein buddhistischer Feiertag am Ende der Regenzeit. Vor allem Anhängerinnen und Anhänger des Theravada-Buddhismus feiern dieses Fest.
Pavarana bedeutet: Einander auf Fehler aufmerksam machen
Das Wort Pavarana bedeutet „Einladung“. Nonnen und Mönche laden andere aus ihrer Ordensgemeinschaft ein, sie auf Fehler hinzuweisen. Dabei geht es nicht darum, jemanden schlechtzumachen. Sie hören einander zu und denken über ihr eigenes Verhalten nach.
Diese Tradition geht auf den Buddha zurück. In den buddhistischen Ordensregeln steht, dass der Buddha Pavarana eingeführt hat.
