Tod und Trauer in den Religionen

Teenager umarmt andere Person
Luca Peter/Fundus

Der Tod gehört zum Leben. Deswegen ist er auch in allen Religionen wichtig. Jede Religion hat eigene Vorstellungen davon, was nach dem Tod mit den Menschen passiert. Für die Angehörigen und Freundinnen und Freunde gibt es auch in jeder Religion Vorstellungen, wie getrauert wird. Diese Rituale helfen den Menschen, Abschied zu nehmen und zu erinnern. 

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In katholischen Kirchen verhüllt der Pfarrer nach dem Gottesdienst am Gründonnerstag die Kreuze mit violetten Tüchern. Damit zeigt die Gemeinde ihre Trauer darüber, dass Jesus am Kreuz gestorben ist.
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Nahaufnahme eines weißen Leinentuchs
Im Koran steht, dass der Mensch aus der Erde erschaffen wurde und in die Erde zurück soll.
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Es gibt im Judentum die Tradition, dass die Hinterbliebenen von Verstorbenen nach einer Beerdigung eine Art symbolisches Essen bekommen.
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Friedhof heißt auf Hebräisch „Bet Olam". Auf jüdischen Friedhöfen gibt es nur Erdbegräbnisse. Verbrennungen sind verboten.
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Vogel fliegt am Himmel vor Regenbogen
Nachdem ein Mensch gestorben ist, wandert die Seele in einen neuen Körper. Wie diese Wiedergeburt stattfindet, ist abhängig von den guten oder schlechten Taten im Leben davor.
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Trauerraum zur Aufbahrung
Damit die sterbende Person in ihren letzten Tagen, Stunden und Minuten vor ihrem Tot nicht alleine sind, betreuen Angehörige die sterbende Person und beten gemeinsam. Dieser Beistand wird auch „Totenwache“ genannt.
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Wenn Menschen sterben, sind Angehörige und Hinterbliebene traurig und erinnern sich an die verstorbene Person.
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Priesterin spricht mit jungem Mann in Kirche
Wenn ein Mensch Angst hat, dann ist es sehr wichtig, die Angst und Furcht ernst zu nehmen. Dazu hört ein Priester der betroffenen Person zu und versucht nicht einfach die Angst „wegreden“. Beim Zuhören zeigt der Priester seine Anteilnahme und sein Verständnis für die Angst, die jeder Mensch haben kann.
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Der 40. Tag nach Aschura heißt Arbain und ist der 40. Tag nach dem Tod von Hussein ibn ?Al?. An diesen 40 Tagen fasten viele Schiiten.
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Wolken am Himmel
Für buddhistische Gläubige stirbt nur der Körper, nicht der Geist. Der Geist geht nach dem Tod weiter in einen anderen Körper. Das kann schnell gehen oder viele Tage dauern. Nur wenigen Menschen gelingt es, aus dem Kreislauf der Wiedergeburten herauszukommen. Sie heißen dann Buddha: der Erwachte.
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