Tod und Trauer in den Religionen

Teenager umarmt andere Person
Luca Peter/Fundus

Der Tod gehört zum Leben. Deswegen ist er auch in allen Religionen wichtig. Jede Religion hat eigene Vorstellungen davon, was nach dem Tod mit den Menschen passiert. Für die Angehörigen und Freundinnen und Freunde gibt es auch in jeder Religion Vorstellungen, wie getrauert wird. Diese Rituale helfen den Menschen, Abschied zu nehmen und zu erinnern. 

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Menschenschädel und Knochen liegen auf erdigem Boden
Damit die Knochen der Toten vollständig verbrennen, zerstören Bestatterinnen oder Bestatter sie manchmal. Nach den Regeln des Hinduismus ist das aber nicht erlaubt. Denn Gewalt ist auch gegen Tote verboten.
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Viele Hindus hüllen die Körper ihrer Verstorbenen in einfache weiße Leinenkleider oder -tücher.
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Biologisch ist die Sache klar, unser Körper hält nicht ewig. Die Religionen haben verschiedene Begründungen dafür, warum wir sterben müssen.
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In katholischen Kirchen verhüllt der Pfarrer nach dem Gottesdienst am Gründonnerstag die Kreuze mit violetten Tüchern. Damit zeigt die Gemeinde ihre Trauer darüber, dass Jesus am Kreuz gestorben ist.
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Christinnen und Christen glauben, dass Jesus für sie gestorben ist, um sie vom Tod zu erlösen. Das bedeutet: Jesus ist am Kreuz gestorben, um den Menschen zu zeigen, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.
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An einem christlichen Trauergottesdienst nimmt immer auch ein Pfarrer oder eine Pastorin teil. Nur sie können nämlich den Segen sprechen.
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Der Tod ist für Hindus nur ein Übergang vom Diesseits ins Jenseits. Er ist gleichzeitig ein Ende und der Anfang von etwas Neuem.
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Sanduhr mit blauem Sand
Niemand weiß die "richtige" Antwort auf die Frage: Warum müssen wir sterben und was geschieht danach? Jede Religion hat ihre eigene Antwort gefunden.
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Hallo Kira. Der Tod von Jesus ist für Christinnen und Christen aus verschiedenen Gründen sehr traurig: Sie vermissen Jesus, der die Botschaft von Gott, der alle Menschen liebt und barmherzig ist, auf besondere Weise gelebt und den Menschen erzählt hat.
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Nach dem Tod eines geliebten Menschen gibt es im Judentum einige Rituale für die Trauerzeit: Riss im Hemd, Schiwa-Sitzen, Schloschim, Kaddisch beten und an der Jahrzeit über die oder den Verstorbenen sprechen.
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Friedhof heißt auf Hebräisch „Bet Olam". Auf jüdischen Friedhöfen gibt es nur Erdbegräbnisse. Verbrennungen sind verboten.
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Christinnen und Christen entscheiden selbst, ob ihr Körper nach dem Tod beerdigt oder verbrannt werden soll. Haben sie zu Lebzeiten keine Wünsche genannt, entscheiden ihre Familien für die Verstorbenen.
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