Beten im Judentum
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"Sch'ma Jisrael" bedeutet "Höre, Israel!". So heißt das Glaubensbekenntnis der Jüdinnen und Juden. Es steht in der Tora und ist das wichtigste Gebet im Judentum.
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Viele Jüdinnen und Juden beten drei Mal am Tag - in der Synagoge, zuhause oder unterwegs.
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Das Judentum wurde zuerst vor fast 5.000 Jahren im heutigen Israel verbreitet. Es ist die älteste Religion, deren Anhängende an nur einen Gott glauben. Aus dem Judentum entwickelten sich später das Christentum und der Islam, sowie das Bahaitum.
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Jüdinnen und Juden sollen "offiziell" dreimal täglich in der Synagoge Gebete sprechen. Wer das nicht tut, verliert aber nicht seinen Glauben.
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Das Altern ist aus jüdischer Sicht nichts Negatives und gehört ganz normal zum Leben dazu. Ganz im Gegenteil, wird der Rat und die Weisheit älterer Menschen sehr geschätzt, weil ältere Menschen meistens viel Wissen und Erfahrungen haben.
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Es gibt im Tanach, der hebräischen Bibel 150 Psalmen, die in 5 Bücher strukturiert und unterteilt sind. Es gibt zum Beispiel Halleluja-Psalmen, Stufenlieder oder Tagespsalmen und andere mehr.
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Jüdinnen und Juden beten hauptsächlich am Morgen, am Nachmittag und am Abend. Aber auch im Alltag beten Menschen mit jüdischen Glauben.
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Gebete, Andacht und das Leben nach den Geboten und Verboten ist der Weg zu Gott.
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Siddur ist das jüdische Gebetbuch. Darin sind alle Gebete festgehalten, die im Alltag und in der Synagoge verwendet werden.
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Orthodoxe jüdische Männer tragen zu jedem Gebet den Gebetsmantel und zum Morgengebet die Gebetsriemen.
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Viele Jüdinnen und Juden sprechen morgens das Frühgebet. Es heißt Schacharit.
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Die Tora schreibt Juden vor, beim Beten den Gebetsriemen Tefillin anzulegen. Er verbindet Kopf, Herz und Hand und soll so dafür sorgen, dass der Verstand, das Gefühl und das Handeln gut zusammenarbeiten.