Schöpfung
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Im Judentum haben Natur- und Umweltschutz Tradition. Zum einen gilt die Natur als ein schönes und einzigartiges Werk Gottes. Außerdem bietet sie die Lebensgrundlage für den Menschen. Viele Juden fühlen sich daher verpflichtet, die Natur zu bewahren.
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Alle Religionen haben eine Schöpfungsgeschichte und auch die Aufgabe, die Natur zu beschützen und zu bewahren. Im Sommer 2015 haben neun Glaubensgemeinschaften gemeinsam mit Naturschützern eine Erklärung zum Schutz der Natur und biologischen Vielfalt erarbeitet und unterschrieben.
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Wir Menschen sind dazu verpflichtet, besonders gut auf die Natur und unsere Umwelt zu achten, sie zu pflegen und uns so zu verhalten, dass wir die Erde in einem guten Zustand an die nachfolgenden Generationen weitergeben können.
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Die Heiligen Schriften des Buddhismus warnen davor, Lebewesen aller Art zu töten. Über die praktische Bewahrung der Schöpfung ist aber kaum etwas zu finden.
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Hindus sind zum Naturschutz verpflichtet, denn jedes Element ist zugleich eine Gottheit. Unter besonderem Schutz stehen Bäume.
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In der Bahai-Religion ist Gerechtigkeit und daher auch der Umweltschutz ein wichtiges Thema. Denn jeder Mensch hat nach der Lehre des Baha’ullah ein Recht darauf, die Natur weitgehend intakt vorzufinden.
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Der Koran verlangt Respekt gegenüber der Natur. Ihr Schutz ist allerdings eher Privatsache. Muslimische Umweltschutzorganisationen gibt es kaum.
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Die Kirchen und christlichen Gemeinden engagieren sich seit vielen Jahren aktiv für den Umweltschutz. Die Bewahrung der Schöpfung steht in der Bibel.
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Buddhisten glauben, dass die Erde aus einem Feuerball entstand. Die Gier machte aus glücklichen Lichtgestalten leidende Menschen.
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Für Bahai ist Gott der Schöpfer des Universums, der auch die Entstehung aller Arten geplant und in die Wege geleitet hat. Der Mensch steht im Mittelpunkt.
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Für Hindus ist die Schöpfung ein ewiger Kreislauf der Materie, also aller Stoffe im ganzen Universum. Der große Schöpfer Brahman setzt nach dem Glauben der Hindus die Einzelteile immer wieder neu zusammen.