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Kopfbedeckung

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Tragen Jüdinnen auch zu Hause Perücke?

Auch zu Hause tragen viele orthodoxe Jüdinnen eine Perücke. Sie heißt Scheitl. Manche tragen auch Kopftuch oder wechseln zwischen beidem. Nur wenn eine Frau mit ihrem Mann alleine ist, kann sie jede Kopfbedeckung ablegen. Das wird sie aber über Tag nicht tun, wenn sie mit Besuch rechnen muss.

Was passiert, wenn ein Jude drei Jahre seine Kippa nicht trägt?

Es passiert nichts, wenn ein Jude seine Kippa nicht trägt - egal ob drei Jahre oder drei Tage lang. Aber für orthodoxe Juden ist die Kopfbedeckung ein Muss, sie sind überzeugt: Gott freut sich, wenn ein Mensch einsieht, wie gut das Tragen einer Kippa für ihn ist, bereut und sie ab sofort wieder aufsetzt.

Warum dürfen Mädchen in der Kirche eine Mütze aufbehalten und Jungen nicht?

Die Tradition, dass Männer in einer Kirche ihren Hut oder ihre Mütze abnehmen sollen, geht auf einen Text in der Bibel zurück. Im 1. Korintherbrief kritisiert Paulus Männer, die mit einer Kopfbedeckung in das Gotteshaus gehen. Denn die Kopfbedeckung eines Mannes war damals ein Zeichen für Ehre und Herrschaft.

Warum gibt es so viele verschiedene Kopftücher?

Kopftücher werden aus sehr verschiedenen Gründen getragen. Im Islam und manchen christlichen und jüdischen Glaubensrichtungen gehören sie zu den Kleiderregeln der Religionen. Im Alltag vieler anderer Menschen erfüllen sie dagegen viele praktische Aufgaben.
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