Religionsfreiheit

Lexikon
aus Papier gebastelte Figuren unterschiedlicher Hautfarbe umrunden eine Weltkugel
„Jedes Kind hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.“ So lautet Artikel 14 der Kinderrechtskonvention. Sie wurde 1990 von den Vereinten Nationen beschlossen und gilt heute in fast 200 Staaten.
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Ein Mädchen mit Kopftuch im Klassenzimmer mit einem aufgeklappten Laptop vor sich.
In Deutschland verspricht das Grundgesetz jedem Menschen die freie Wahl und Ausübung seiner Religion. Gilt das auch in der Schule und überall sonst? Und auch für die Religionen untereinander?
Frage
Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus sind Begriffe, die beschreiben, wie sich die Religionen gegenseitig einschätzen. Dabei hängt alles an der Frage: „Wie viel von dem, was die anderen glauben, ist wahr?“
Frage
Für Dhimmis gab es früher keine einheitlichen Kleidervorschriften, die für alle gleich waren. In manchen Zeiten und in einigen muslimischen Reichen sollten Dhimmis an ihrer Kleidung erkennbar sein.
Frage
Neuheidnischer Schmuck mit Wotansknoten
In Deutschland gilt die Religionsfreiheit. Das bedeutet, dass alle Menschen glauben können, was sie wollen, solange sie damit niemandem schaden. Es gibt aber einige Fälle, in denen zwar nicht der Glaube, aber bestimmte Organisationen einer Religion verboten werden. Das geht zum Beispiel, wenn Gruppen den Staat angreifen, anderen Menschen schaden oder Hass und Gewalt verbreiten.
Frage
Mann sitzt nachdenklich draußen mit Blick auf einen Stadt mit Moschee bei Sonnenuntergang
Der Islam kennt keine Institution und es gibt keinen offiziellen Ein- oder Austritt. Jeder Mensch, der in eine muslimische Familie hineingeboren wird, gilt als Muslim oder Muslimin.
Frage
Ezidische Frauen in traditionellen Gewaendern in Deutschland.
Per Gesetz verboten ist Religion in keinem Land. Es gibt aber Länder, in denen nicht alle Menschen ihre Religion frei leben dürfen. In der Fachsprache heißt das "eingeschränkte Religionsfreiheit".
Frage
Shinto-Schrein in Miyajimacho, Hatsukaichi, Hiroshima in Japan
In Japan gibt es zwei große Religionen. Die meisten Japanerinnen und Japaner glauben an den Shintoismus und an den Buddhismus. Eine Minderheit ist christlichen Glaubens.
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Bibel und Richterhammer auf Tischhintergrund
Eine Gesellschaft ist laizistisch, wenn staatliche und religiöse Angelegenheiten strikt getrennt voneinander sind. Der Staat garantiert dabei allen Menschen, im Privaten ein religiöses Leben führen zu können.
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Ausstellungsansicht mit Weltkarte und Handelsschiff
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts haben europäische Länder systematisch andere Teile der Welt erobert und diese zu Kolonien gemacht. Kolonien entstanden, weil die einheimischen Völker der europäischen Übermacht nicht standhalten konnten. Dieser Prozess heißt „Kolonialismus“.
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Junge Menschen mit Europafahne in Italien
Jedes Jahr am 9. Mai feiern die Mitgliedsstaaten der „Europäischen Union“ (EU) den Europatag. An diesem Tag steht die Einheit der Europäischen Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten im Mittelpunkt.
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