Hallo. Vor allem buddhistische Mönche haben manchmal eine freie rechte Schulter. Das ist besonders im Theravada-Buddhismus in Süd- und Südostasien üblich. Nonnen tragen dort ebenfalls besondere Ordensgewänder. Ihre Kleidung bedeckt aber gewöhnlich beide Schultern.
Die Gewänder gehen auf die Zeit des Buddha im alten Indien zurück. Damals trugen Mönche Stoffbahnen, die sie um ihren Körper legten. Dabei konnte die rechte Schulter frei bleiben. Eine freie rechte Schulter konnte außerdem Respekt ausdrücken.
Bis heute geben Ordensgemeinschaften ihre Regeln und Traditionen weiter. Deshalb tragen manche Mönche ihr Gewand noch immer auf diese Weise. Doch auch bei ihnen bleibt die Schulter nicht immer frei.
Buddhistische Ordensgewänder sehen weltweit sehr verschieden aus. In Thailand sehen sie anders aus als in Tibet, China oder Japan. Dort sind bei Nonnen und Mönchen meistens beide Schultern bedeckt.
