Wenn Menschen wegen ihrer Religion, Herkunft, Hautfarbe oder Sexualität ausgegrenzt werden, liegt das Problem nie bei ihnen selbst, sondern bei denen, die sie ausgrenzen.
Manche Ausgrenzer haben Angst vor dem, was sie nicht kennen. Sie möchten nur mit Menschen zusammen sein, die genau so sind wie sie selbst. Andere denken sogar, sie seien mehr wert und hätten mehr Rechte. Oder sie haben eine schlechte Erfahrung mit einem Menschen gemacht und glauben, dass alle so sind wie diese eine Person. Das heißt verallgemeinern. Wieder andere sind mit ihrem Leben unzufrieden und suchen die Schuld dafür bei anderen. Sie sagen dann zum Beispiel, dass diese anderen Menschen ihnen etwas wegnehmen und sie deswegen nicht glücklich sein können.
Ganz egal, welche Gründe dahinterstecken: Ausgrenzen ist nie in Ordnung!
Was du tun kannst, wenn du selbst Ausgrenzung erfährst:
- Nimm nicht persönlich, was du hörst. Du bist gut so, wie du bist!
- Bleib ruhig und versuch dich nicht aufzuregen! Das nimmt Hatern den Wind aus den Segeln.
- Mach klar, wo deine Grenzen verlaufen und dass du dir bestimmte Sachen nicht sagen lässt.
- Hol dir Hilfe bei einem Erwachsenen. Du bist nicht allein!
