Lieber Superfan. Der Glaube eines Menschen ist normalerweise privat. Deshalb ist nicht bekannt, an welche Religion alle Spielerinnen und Spieler der deutschen Nationalmannschaft glauben. Nur wenn Sportlerinnen und Sportler selbst über ihren Glauben sprechen oder religiöse Symbole und Gesten zeigen, lässt sich etwas darüber sagen.
In der deutschen Nationalmannschaft der Frauen und Männer gibt es keinen einheitlichen Glauben. So wie in ganz Deutschland, spielen dort Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen und auch Menschen ohne Religion.
Christliche Spielerinnen und Spieler
Einige Fußballer sprechen öffentlich über ihren christlichen Glauben. Dazu gehört zum Beispiel Felix Nmecha oder auch der ehemalige Nationalspieler Cacau. Sie haben sich offen zu ihrem christlichen Glauben bekannt. Bei den Frauen haben ebenfalls Spielerinnen über ihre christliche Prägung gesprochen, zum Beispiel die ehemalige Nationalspielerin Nia Künzer.
Muslimische Nationalspieler
Andere Nationalspieler haben über ihren muslimischen Glauben gesprochen. Antonio Rüdiger und Mesut Özil haben in den sozialen Medien religiöse Symbole und Gesten gezeigt.
Alevitische, jesidische und jüdische Wurzeln im Fußball
Es gab auch einen alevitischen Fußballnationalspieler, Ilkay Gündogan. Und aktuell hat sich der Nationalspieler Deniz Undav zu seinem jesidischen Glauben bekannt. Seine Familie stammt aus dem Osten der Türkei und hat kurdische Wurzeln. Früher gab es auch jüdische Fußballspieler in der Deutschen Nationalmannschaft.
Trotz aller Unterschiede: Auf dem Platz zählt das Team
Die Nationalmannschaft zeigt, dass Menschen mit unterschiedlichen Religionen, Kulturen und Familiengeschichten gemeinsam ein Team bilden, sich zusammen für ein Ziel einsetzen, füreinander kämpfen und da sind. Wie im Alltag gilt auf dem Fußballplatz, dass nicht Herkunft oder Glaube zählen, sondern Zusammenarbeit, Respekt und Fairness.
