Hallo Aaronimus. Für Christinnen und Christen ist jeder Sonntag wie ein kleines Osterfest. Im Gottesdienst gedenken sie des Leidens, des Todes und der Auferstehung des Herrn. Dazu hören sie Geschichten aus der Bibel, singen gemeinsam, danken Gott und bitten ihn um Hilfe. Im Abendmahl wie nach dem Gottesdienst, in der Begegnung mit anderen Gläubigen feiern die Gläubigen Gemeinschaft. Deshalb treffen sich viele gern zum Gottesdienst in ihren Gemeinden.
Freiwillig oder Pflicht
Evangelische Christinnen und Christen müssen aber nicht in die Kirche gehen. Deshalb gehen manche, denen das nicht so wichtig ist, nur gelegentlich oder zu besonderen Festen zu einem Gottesdienst.
Für katholische Gläubige hingegen besteht eine Pflicht zur Teilnahme an einer Messe mit Eucharistie am Sonntag selbst oder am Vorabend. Dies soll Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit stärken.
Wichtig für beide Konfessionen ist darüber hinaus aber, wie Menschen im Alltag leben: ob sie freundlich sind, helfen und Gott vertrauen. Das gilt nicht nur sonntags, sondern die ganze Woche, das ganze Jahr über.
Darum gilt: Der Gottesdienst kann den Glauben stärken. Aber Christin oder Christ ist nicht nur, wer jeden Sonntag in die Kirche geht.
