Alevitentum
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Aleviten glauben an Gott. Sie legen großen Wert auf Toleranz, Gerechtigkeit und Bildung. Ihre Religion kommt aus Anatolien und ähnelt in manchen Dingen verschiedenen anderen Religionen.
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Viele Aleviten leben nach der „4 Tore - 40 Stufen - Lehre“. Sie ruft dazu auf, dass jeder Rücksicht auf sich selbst nimmt und alle aufeinander achten.
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Aleviten beten in der Gemeinschaft und für sich allein, wenn sie das Bedürfnis dazu haben.
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In Cem-Zeremonien beten Aleviten das Semah. Außerdem besprechen sie Fragen und Probleme der Teilnehmer und der Gemeinde und teilen das gesegnete Mahl.
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Das Semah ist ein besonderes Gebet der Aleviten während der Cem-Zeremonie. Das Wort Semah bedeutet „Himmelsgewölbe“.
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Zu den heiligen Schriften der Aleviten gehören die Buyruk, das Makalat, die Vilayetname über Heilige und verschiedene Gedichtsammlungen.
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Mit dem Ikrar legt eine Schülerin oder ein Schüler im Alevitentum das Versprechen ab, nach den Werten des Alevitentums zu leben. Dies geschieht in einer feierlichen Cem-Zeremonie. Gleichzeitig bitten die Schüler die Gemeinde um die Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft.
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Für die Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft legt eine Schülerin oder ein Schüler im Alevitentum ein ganz besonderes Versprechen ab. Es heißt Ikrar. Die Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft heißt Initiation.
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Am Asure-Tag beenden viele Aleviten ihre Trauer- und Fastenzeit um den Heiligen Hüseyin. Das erfüllt viele von ihnen mit Dankbarkeit und Hoffnung.   
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Kurban Erkani sind die Tage des Opferns der Aleviten. Mit ihm danken sie Gott dafür, dass sie ihm absolut vertrauen dürfen.
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Im Mai feiern Aleviten den Tag der Heiligen Hızır und Ilyas. Damit bitten sie Gott um Gesundheit und Genesung. Hizir ist im Alevitentum der Schutzpatron des Landes, İlyas der Schutzpatron der Meere. 
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Mit dem Newroz-Fest begrüßen Aleviten den Frühling und die Wiederbelebung der Natur. Außerdem ist dies Geburtstag des Heiligen Ali.