Eine Monstranz ist in der katholischen Kirche ein Gegenstand, mit dem der Priester den Gläubigen das Allerheiligste zeigt, damit sie es verehren können. Der Name stammt vom lateinischen Wort monstrare, was „zeigen“ bedeutet.
Die Monstranz besteht meist aus Gold oder vergoldetem Metall. In ihrer Mitte befindet sich ein rundes Sichtfenster, das durchsichtig ist. In dieses wird die gewandelte Hostie eingesetzt und so für alle sichtbar herumgezeigt. Viele Monstranzen sind strahlenförmig gestaltet, um die Herrlichkeit Christi zu symbolisieren. Denn Jesus wird oft als Sonne beschrieben und daran erinnert die Form der Monstranz.
Der Segen mit der Monstranz ist einer der wichtigsten überhaupt
Die Monstranz wird bei besonderen Gebeten zu Jesus und bei Prozessionen, vor allem zu Fronleichnam, verwendet. Am Ende spendet der Priester den Menschen mit der Monstranz einen besonderen Segen.
Dabei trägt er ein spezielles Gewand über seinen Rücken und seine Hände. Das trägt er deshalb, weil er die Monstranz mit der gewandelten Hostie nicht anfassen darf. Zu diesem Segen wird Weihrauch benutzt und die Glocken läuten.
Es ist einer der wichtigsten Segen überhaupt, da Jesus hier ganz nah ist. Nach diesem Segen stellt der Priester die Monstranz ab und nimmt die Hostie heraus. Die gewandelte Hostie wird dann in den Tabernakel gelegt, so heißt der Aufbewahrungsort für geweihte Hostien. Und die Monstranz kommt in die Sakristei.
