In welchen Ländern feiert man Lamas?

Anonym
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Hallo. Lamas werden in keinem bestimmten Land gefeiert, aber sie spielen in mehreren südamerikanischen Kulturen eine wichtige Rolle. Vor langer Zeit verehrten die Inkas sie sogar als heilige Tiere.

Die Inka waren ein Volk, das vom 13. bis 16. Jahrhundert in Südamerika herrschte. Dort lebten sie in den Anden. Das ist ein Gebirge, das sich durch Länder wie Peru, Bolivien, Ecuador, Chile und Argentinien zieht. Die Lamas waren lebensnotwendig für die Inka. Sie halfen beim Tragen schwerer Waren und konnten auch an steilen Hängen trittsicher vorankommen, ohne abzurutschen. Das macht sie bis heute zu einem verlässlichen Begleiter in den Bergen.

Lamas waren Jahrtausende lang die einzigen Arbeitstiere in Südamerika. Pferde gab es nämlich bis zur spanischen Kolonialisierung dort nicht. Aus diesem Grund sind Lamas für die Menschen dieser Länder zu einem wichtigen Teil ihrer Kultur geworden. Und bis heute werden Lamas auch gegessen und ihre Wolle genutzt.

Legenden über Lamas: Das Lama in der Milchstraße und das helfende Lama

Aber ihre besondere Bedeutung geht noch weiter. In Bolivien zum Beispiel erzählen sich die Menschen diesen Mythos über das Lama:

Choque Chinchay, das himmlische Lama, wandert nachts durch die Milchstraße. Es trinkt aus Seen und Flüssen, um Fluten in Dörfern zu verhindern.

Andere Mythen erzählen, dass Pachamama den Menschen das Lama als Unterstützung gebracht hat. Pachamama ist die Göttin der Mutter Erde in indigenen Gesellschaften der Anden.

Gleichzeitig stehen Lamas für Harmonie und Glück. Deswegen finden sich heute weltweit Lamas als Glücksbringer in Form von Schlüsselanhängern oder als Pulli aus ihrer weichen Wolle.

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