Jesiden

Lexikon
Ein gedeckter Tisch mit jesidischen Gerichten zum Fest Batizmî
Das Fest „Batizmî“ wird zu Ehren des Heiligen „Pîrê Alî“ gefeiert und ist für Jesidinnen und Jesiden, die ursprünglich aus der Türkei stammen, eins der wichtigsten religiösen Feste im Jahr. Die Feierlichkeiten dauern sieben Tage und folgen besonderen Traditionen – von Fasten bis Feiern.
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Medizinische Geräte für eine Beschneidung liegen bereit.
Im Jesidentum hat die Beschneidung von Jungen eine lange Tradition. Sie gilt als religiöse Pflicht und wird zu Ehren von Abraham im frühen Kindesalter durchgeführt.
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Steinrelief eines Pfaus
Der Pfau ist das Symbol für Tausi-Melek als Oberhaupt der von Gott aus seinem Licht heraus geschaffenen sieben Engel.
Frage
Im Jesidentum gibt es als religiöse Würdenträger die beiden Gruppen der Scheichs und Pirs, ihre Stellung im Jesidentum ist vergleichbar mit einem Pfarrer im Christentum.
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Person steht betend in einer gebirigen Landschaft, während die Sonne aufgeht
Im Jesidentum sind Gebete wichtige religiöse Elemente des Lebens. Jesidinnen und Jesiden benennen ihre Gebete mit dem Begriff dua. Das Jesidentum kennt fünf tägliche Hauptgebete, die aber nicht alle zusammen verpflichtend sind.
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Lokale Pilgerstätte "Quba Siltan Êzîd" in Tiflis in Georgien.
Im Jesidentum gibt es keine besonderen Gebetshäuser, in denen sich die Gläubigen zum Gemeinschaftsgebet versammeln.
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Eine Wanderung von Qawals durch eine jesidische Dorfgemeinschaft
Im Jesidentum werden bei religiösen Festen und bei bestimmten Anlässen religiöse Texte vorgetragen. Diese Texte konnten über Jahrhunderte nur mündlich weitergeben werden.
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Jesiden beim Beten im Freien
Beten ist im Jesidentum eine sehr persönliche Angelegenheit und ist im Tagesablauf verankert. Jesidinnen und Jesiden beten nach vorgegebenen Gebetstexten zu Gott und zu Heiligen, um ihnen so ganz nahe zu sein.
Lexikon
Pfau als Symbol für Tausi Melek und das Jesidentum
Der Ursprung des jesidischen Glaubens liegt im Vorderen Orient. Das Hauptsiedlungsgebiet der Jesidinnen und Jesiden ist der Nordirak. Dort befindet sich auch ihr Religionszentrum Lalisch.
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Mann befeuchtet Kopf eines Kindes bei der Taufe
Zu einem frühen Zeitpunkt ihres Lebens werden ezidische Jungen und Mädchen getauft.
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Mann gibt anderem Mann einen Kuss auf die Hand
Hochzeiten haben im Jesidentum eine herausgehobene Bedeutung und gehören zu den wichtigsten Festtagen. Sie ist nur zwischen Jesidinnen und Jesiden erlaubt.
Frage
Statue des chinesischenbPhilosophen Konfuzius
Neben den großen Weltreligionen gibt es vor allem in Asien und Afrika noch einige größere Religionen, lokale Religionen und auf der ganzen Welt unzählige kleine Glaubensgemeinschaften.
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