Jesidentum
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Zu einem frühen Zeitpunkt ihres Lebens werden ezidische Jungen und Mädchen getauft.
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Das Fest „Batizmî“ wird zu Ehren des Heiligen „Pîrê Alî“ gefeiert und ist für Jesidinnen und Jesiden, die ursprünglich aus der Türkei stammen, eins der wichtigsten religiösen Feste im Jahr. Die Feierlichkeiten dauern sieben Tage und folgen besonderen Traditionen – von Fasten bis Feiern.
Gülistan Ibrahim
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Rot-weiße Bazinbar, sogenannte „Frühlingsarmbänder“, werden Gläubigen beim jesidischen Neujahrsfest um die Handgelenke angelegt. Fallen die Frühlingsarmbänder von selbst ab, so soll dies den Trägerinnen und Trägern Glück und Segen bringen.
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Jesidinnen und Jesiden begrüßen sich auf Kurdisch-Kumanci. Hier kannst Du Dir den Gruß anhören.
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Mit Berat werden im Jesidentum weiße Kügelchen bezeichnet, die eine sehr besondere religiöse Bedeutung haben und für Jesidinnen und Jesiden heilig sind. Sie werden in Lalisch aus heiliger Erde und dem Wasser der heiligen Weißen Quelle (Kaniya Sipî) hergestellt.
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Im Jesidentum hat die Beschneidung von Jungen eine lange Tradition. Sie gilt als religiöse Pflicht und wird zu Ehren von Abraham im frühen Kindesalter durchgeführt.
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Beten ist im Jesidentum eine sehr persönliche Angelegenheit und ist im Tagesablauf verankert. Jesidinnen und Jesiden beten nach vorgegebenen Gebetstexten zu Gott und zu Heiligen, um ihnen so ganz nahe zu sein.
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Im Jesidentum hat der Weihrauch eine besondere Bedeutung. In der Regel wird der Weihrauch bei religiösen Zeremonien, bei religiösen Festtagen sowie am Vorabend des jesidischen Ruhetags, am Mittwoch, von jesidischen Familien angezündet.
Frage
Nach religiöser Überlieferung ist im Jesidentum eine Ehe mit mehreren Frauen nicht zulässig.
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