Jesidentum
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Jesidinnen und Jesiden gehören einer uralten religiösen Glaubenstradition an, die vor etwa 4.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung in Mesopotamien entstanden ist. Die größte jesidische Gemeinschaft außerhalb der Ursprungsregion im Irak ist jedoch in Deutschland zu Hause.
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Nach religiöser Überlieferung ist im Jesidentum eine Ehe mit mehreren Frauen nicht zulässig.
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Rituelle Gebete sind feststehende Gebete, die es seit sehr langer Zeit im Jesidentum gibt. Sie werden immer in der kurdischen Muttersprache (Kurmancî) gesprochen. Bei persönlichen Gebeten wird das ausgesprochen, was auf dem Herzen liegt. Diese können deshalb auch auf Deutsch gebetet werden.
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Hallo, Jolin und Liana. Das Fasten gehört im Jesidentum zu den wichtigsten Traditionen und hat große religiöse Bedeutung. Es bedeutet Verzicht auf menschliche Bedürfnisse, um sich so in besonderer Weise auf den Glauben einzulassen. Musik zu hören ist zwar nicht verboten, aber in der Regel wird sich auf das Fasten konzentriert.
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Eines der wichtigsten Gebote im Jesidentum ist, dass Jesidinnen und Jesiden eine Jesidin oder einen Jesiden heiraten. Bei der freiwilligen Wahl einer Partnerin oder eines Partners außerhalb des Jesidentums kommt es grundsätzlich zum Ausschluss aus dem Jesidentum.
Lexikon
Im Jesidentum spielen die religiöse Gemeinschaft und der familiäre Zusammenhalt eine sehr wichtige Rolle. Schon seit vielen Jahrhunderten helfen sie den Jesidinnen und Jesiden, ihren Glauben, ihre Kultur und ihre Zugehörigkeit zu bewahren.
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Jeder Jeside und jede Jesidin ist von Geburt an Teil einer Gruppe, die durch die Eltern vererbt wird. Alle Gruppen sind gleich wertvoll. Sie haben nur unterschiedliche Aufgaben.
Lexikon
Jesidinnen und Jesiden glauben an einen einzigen, allmächtigen und allwissenden Gott und an sieben Engel. Ihr Oberhaupt ist der Engel Tausi Melek. Der Mensch ist für seine Taten alleine verantwortlich.
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Jesidinnen und Jesiden glauben an einen einzigen, allmächtigen und allwissenden Gott und an sieben von ihm geschaffene Engel, die die Welt geformt haben.
Lexikon
Zur Ehre und Würdigung der Schutzpatrone feiern Jesidinnen und Jesiden jedes Jahr im Dezember das Fest „Îda Xwudan“. Dafür kommt die Familie zusammen und kocht und isst gemeinsam. Die dreitägige Fastenzeit vor dem Fest trägt den Namen „Rojiyên Xwudan“.
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