Hallo. Christinnen und Christen dürfen Gefühle wie Wut oder Ärger zeigen. Auch in der Bibel gibt es Menschen, die laut klagen oder zornig sind, zum Beispiel in Psalm 13 und anderen Psalmen. Von Jesus selbst gibt es im Johannesevangelium, Kapitel 2, Verse 13–17 die Geschichte, wie er zornig die Händler aus dem Tempel vertreibt.
Auf die Wortwahl achten
Trotzdem achten viele Christinnen und Christen darauf, wie sie mit anderen sprechen. Worte können Menschen verletzen. Darum finden viele Christinnen und Christen: Beschimpfungen, Beleidigungen oder gemeine Worte passen nicht gut zu dem, was Jesus über Liebe und Respekt sagt. Auch ständiges Fluchen oder Schimpfwörter finden manche nicht gut, weil Sprache zeigen kann, wie Menschen miteinander umgehen.
Manchmal rutscht Menschen trotzdem ein Schimpfwort heraus. Das bedeutet nicht sofort, dass jemand weniger christlich ist. Wichtig ist eher, ob jemand andere absichtlich verletzen möchte. Oder ob sie oder er bereit ist, sich zu entschuldigen, falls doch mal böse Worte gefallen sind. Darum sagen viele Christinnen und Christen: Ärger ist normal. Aber Worte dabei sollen möglichst fair und respektvoll bleiben.
