Mutter Teresa wurde im Jahr 1910 geboren. Ihr Geburtsname war Anjezë Gonxhe Bojaxhiu. Sie stammte aus einer Gegend, die heute in Nordmazedonien liegt. Ihre Familie kam aus Albanien. Zunächst ging sie nach Irland, wo sie Nonne wurde.
Schon als junge Frau spürte sie in sich eine große Sehnsucht, für die Ärmsten der Armen da zu sein. Deshalb reiste sie nach Indien. Zunächst arbeitete sie in der Großstadt Kolkata als Lehrerin. Später verließ sie das Kloster und lebte seitdem mitten in den ärmsten Vierteln von Kolkata, um den Menschen zu helfen, die niemand wollte. Ihr war besonders wichtig, jeden Menschen als einmalige Person zu sehen und ihnen Würde und Ansehen zu schenken. Besonders die Sterbenden sollten sich geliebt fühlen.
Sie gründete Waisenhäuser für Kinder, Hospize für Sterbende und Krankenstationen für Menschen mit Lepra, das ist eine ansteckende Hautkrankheit.
Mutter Teresa wurde auf der ganzen Welt als Helferin der Armen bekannt
Mutter Teresa trug immer ein einfaches weißes Wickelkleid mit blauem Rand. Viele Frauen folgten ihrem Beispiel. Sie schlossen sich als Gemeinschaft zusammen und gründeten die „Missionarinnen der Nächstenliebe".
1979 hat Mutter Teresa den Friedensnobelpreis für ihren unermüdlichen Einsatz für die Ärmsten der Armen erhalten. 1997 ist sie in Kolkata verstorben.
Papst Franziskus hat sie 2016 heilig gesprochen und so allen katholischen Christen als Vorbild für die konkrete Nächstenliebe gezeigt.
Ein wichtiger Spruch von Mutter Teresa ist: