Betende Muslime sitzen im Freien.
© epd-bild/Foto: version
Tarawih-Gebet
- sprechen Musliminnen und Muslime im Ramadan
epd-bild/version
Am Ende des heiligen Monats Ramadan versammeln sich mehrere tausend Muslime auf dem Gelände der Sehitlik Moschee im Berliner Stadtteil Neukölln zum Gebet.

Tarawih heißt ein besonderes Gebet im Islam. Viele Musliminnen und Muslime beten es im Fastenmonat Ramadan nach dem Nachtgebet. Das Tarawih ist in viele Abschnitte unterteilt. Auch eine kurze Fassung dauert mindestens 20 Minuten.

In muslimischen Ländern wird es im Ramadan abends voll auf den Straßen. Fast alle Nachbarn machen sich auf den Weg in die Moschee, um gemeinsam das Tarawih zu beten. Auch unter Musliminnen und Muslimen in Deutschland ist diese Tradition verbreitet. Manche bleiben aber auch gerne zuhause, weil sie sich dort noch besser auf das Gebet konzentrieren können.

Viele Musliminnen und Muslime lesen im Ramadan besonders intensiv den Koran. Im Tarawih-Gebet tragen sie jeden Abend einen Teil daraus vor. Da der Koran aus 30 Teilen und der Ramadan aus 30 Tagen besteht, haben viele Gläubige den Koran am Ende der Fastenzeit einmal komplett durchgelesen.