Die Hand eines Menschen, der im Koran liest
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Gebete im Islam
- gehören im Alltag dazu
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Muslime beten nach Texten aus dem Koran oder mit eigenen Worten
19.10.2011 - 18:15

Muslime haben freie Gebete und Pflichtgebete. Diese verrichten sie in der Moschee oder an anderen Orten.

Die freien Gebete heißen Dua, das bedeutet Bittgebet. Mit ihnen können Muslime Allah um etwas bitten oder ihm besonders danken. Dafür suchen sie sich einen passenden Text aus dem Koran oder beten mit eigenen Worten, was ihnen durch den Kopf geht.

Die rituellen Pflichtgebete heißen Salah. Sie werden in arabischer Sprache gebetet und sollen fünfmal am Tag verrichtet werden. Auf die verschienenen Tageszeiten beziehen sich auch die Namen dieser Gebete. Sie heißen

  • Fajr - das Morgengebet vor dem Aufgehen der Sonne
  • Dhur - das Mittagsgebet
  • 'Asr - das Nachmittagsgebet
  • Maghrib - das Gebet  nach Sonnenuntergang
  • 'Isha - das Nachtgebet.

Die genaue Uhrzeit für die Verrichtung der einzelnen Gebete bestimmt der Stand der Sonne. Den Gebetsort darf jeder selbst wählen. Er muss nur sauber sein. 

Am Freitag treffen sich darüber hinaus viele Männer in der Moschee zum gemeinsamen Freitagsgebet. Auf Arabisch heißt es Gumu’a-Gebet.

 

Eure Fragen zu Gebeten im Islam


Wann sprechen Muslime freie Gebete?
Errechnen Muslime ihre Gebetszeiten jeden Tag neu?
Gibt es im Islam spezielle Gebetskleider? 
Ist es schlimm, wenn Muslime zu langsam beten? 
Wie kann ich als Muslim in der Schule beten, wenn ich mich schäme, das meinen Lehrern zu sagen?
Sind Muslime, die fünf Tage lang nicht beten, wirklich keine Muslime mehr?
Gibt es im Koran einen Befehl von Allah, was die Kleidung beim Gebet betrifft?
Haben Muslime ein Abendgebet für Fragen, auf die Allah dann im Traum antwortet?
 

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