Aufgeschlagenes Buch mit einem hebräischen Gebet.
© Debora Lapide
Amida
- heißt auch Schmone Esre und Achtzehnbittengebet
Debora Lapide
Die Amida ist ein Gebet, mit dem Juden Gott umd seinen Segen für das Volk Israel und sich selbst bitten.
06.03.2013 - 18:30

Das Achtzehnbittengebet umfasst sechs Bitten für den Betenden selbst und 12 Bitten für das Volk Israel. Auf Hebräisch heißt das Gebet auch „Schmone Esre“, 18. Viele sagen auch "Amida". Das bedeutet Stehen und beschreibt, wie gebetet wird, nämlich im Stehen. Nach der Tradition wird das Achtzehnbittengebet dreimal am Tag gesprochen.
In den ersten sechs Gebeten bitten die Betenden Gott für sich selbst um Einsicht und Verstand, um eine tiefe Beziehung zur Tora, um Vergebung, um Heilung, um Segen und dafür, dass Gott alle Streitigkeiten zu einem guten Ende bringt.
In den übrigen Gebeten erbitten sie Gottes Beistand für das ganze Volk Israel. Zu Beginn heiligen sie den Namens Gottes. Dieses Gebet heißt Keduscha und darf nur vom Minjan gesprochen werden. Dazu müssen 10 Männer anwesend sein. Anschließend bitten die Betenden Gott um Befreiung für das Volk Israel, um gerechte Richter, um Beistand gegen Verleumder und für die Gerechten und Frommen, für ein friedliches Leben in Jerusalem und um die Wiedererrichtung des Tempels in Jerusalem, um die Wiedererstehung des Königtums Davids und um die Erhörung aller Gebete. Außerdem danken sie Gott und bitten ihn um seinen Segen und um Frieden.
 

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