Zwei Hände halten eine aufgeklappte Karte mit Text und Bild.
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Märtyrertod des Bab
- geschah unter seltsamen Umständen
cc/Wikimedia Commons
Am Jahrestag der Hinrichtung des Bab, dem 9.7.1950, versammeln sich die Bahai und erinnern sich an Siyyid "Alí Muḥammad Shírází", den Gründer des Babismus.
15.04.2013 - 17:43

Der Bab wurde am 9. Juli 1850 unter seltsamen Umständen hingerichtet. Daran erinnern sich viele Bahai in jedem Jahr an diesem Tag.

Bab lebte vor rund 200 Jahren im heutigen Iran. Schon im Alter von 25 Jahren nannte er sich selbst einen Gottesboten. Das war im Jahr 1844. Seine Botschaft verbreitete sich sehr schnell. Viele Menschen glaubten an ihn und wurden dafür im Land verfolgt. Bab selbst wurde bald gefangen genommen und an einen einsamen Ort im Gebirge in Nordpersien verbannt. Ihm blieben nur sechs Jahre, um seine Botschaft zu verkünden. Am Mittag des 9. Juli 1850 wurde er unter seltsamen Umständen hingerichtet. Er war damals erst 30 Jahre alt.

Zur Erinnerung an dieses Ereignis versammeln sich in jedem Jahr am 9. oder 10. Juli um 12 Uhr am Mittag viele Bahai zu einem besonderen Gebet. Es heißt Besuchstablet.