Die Pfingstkirche ist keine einzelne Kirche, sondern eine Gruppe von christlichen Gemeinden. Man nennt sie auch Pfingstbewegung. Sie entstand am Anfang des 20. Jahrhunderts, vor allem in den USA. Damals trafen sich Menschen, um gemeinsam zu beten und Gott ganz bewusst zu erleben.
In den Pfingstkirchen ist der Heilige Geist besonders wichtig. Christinnen und Christen glauben, dass Gottes Geist Menschen stärken und verändern kann – so wie an Pfingsten in der Bibel. Darum sind die Gottesdienste oft lebendig und fröhlich. Die Menschen singen und beten, manchmal in besonderen Formen wie den „Sprachengebeten“. Dabei benutzen sie Worte, die kein Mensch auf der Welt lernen kann, und die wie eine Geheimsprache zwischen ihnen und Gott sind. Sie glauben, dass diese Worte eine besondere Gabe vom Heiligen Geist sind, um Gott ganz nah zu sein.
Heute gibt es Pfingstkirchen auf der ganzen Welt. Viele von ihnen gehören zu der Freikirche. Manche Gemeinden sind traditioneller, andere moderner. Viele Menschen fühlen sich dort wohl, weil der Glaube sehr persönlich gelebt wird.