Blick auf einen mit goldverzierten Toraschrein vor einer blauen Wand.
© Barbara Wolf-Krause
Safed
- ein Zentrum der jüdischen Lehre
Barbara Wolf-Krause
Synagoge im Künstlerviertel von Safed.

Safed ist eine kleine Stadt in Galiläa im Norden Israels. Sie ist bekannt als Zentrum der jüdischen Lehre.

Safed heißt auf Hebräisch Zfath. Die Stadt liegt  im oberen Galiläa auf einer Höhe von 840 Metern. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den See Genezareth. Safed ist schon sehr alt. Neben Jerusalem, Tiberias und Hebron gilt sie als eine der vier wichtigsten Städte des Judentums. Hier lebten und wirkten über viele Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich viele jüdische Gelehrte. Berühmte Rabbiner, Tora-Experten, Mischnah-Lehrer, Talmudisten und große Kabbalisten diskutierten hier über die Lehre ihrer Religion, tauschten ihr Wissen aus und kamen zu wichtigen Schlüssen. Im 16. Jh. wurde hier die erste hebräische Druckerei gegründet. Die Geschichte Safeds in der Kreuzfahrerzeit und zur Zeit der Staatsgründung Israels ist sehr wechselvoll.

Heute besuchen viele Touristen den Ort und besichtigen die jüdische Altstadt mit ihren Synagogen und das große Künstlerviertel.

 

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