Die evangelische wie auch die katholische Kirche finden Adoptionen von Kindern grundsätzlich gut. Und sie erachten sie sogar als Zeichen der Nächstenliebe, sofern das Kind im Mittelpunkt der Adoption steht.
Manchmal kann ein Kind nicht bei seinen leiblichen Eltern leben. Dann kann eine andere Familie das Kind aufnehmen. Teilweise helfen kirchliche Einrichtungen deshalb bei der Vermittlung. Wenn diese Familie dauerhaft für das Kind sorgt, kann daraus eine Adoption werden: Dann wird es wie ein leibliches Kind voll in die neue Familie integriert. Die Adoptiveltern übernehmen die Verantwortung für das Wohlergehen vom Kind und geben ihm ein stabiles familiäres Umfeld.
Voraussetzungen der neuen Eltern
Die katholische Kirche erwartet, dass Adoptiveltern in einer Ehe zwischen einer Frau und einem Mann verheiratet sind. Diese Einschränkung ist nicht entscheidend für evangelische Gläubige: Selbst wenn zwei Frauen oder zwei Männer ein Kind adoptieren möchten, schaut die evangelische Kirche zuerst auf das Kind. Wichtig ist, dass das adoptierte Kind von den Eltern gut versorgt, geliebt und verlässlich geschützt wird.
