Christliche Ordensleute (Frauen wie Männer, also Nonnen und Mönche) tragen meistens eine einfache Kleidung, die Habit genannt wird. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort „habitus“, was soviel bedeutet wie Haltung und Gestalt, aber auch Kleidung. Oft heißt sie auch Ordensgewand, Kutte, Ordenstracht oder Ordenskleid.
Der Habit ist fester Bestandteil vieler Ordensgemeinschaften, kann aber auch innerhalb einer Gemeinschaft unterschiedlich ausfallen. Selbst wenn er variiert, stellen Farben und Schnitten vom Habit häufig das offensichtliche Erkennungsmerkmal der Orden dar. Mit dem Habit zeigen Ordensleute nicht nur ihre Einheit, sondern geben auch ein sichtbares Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinschaft.
Zur Kleidung von Ordensfrauen gehört fast immer ein Schleier, mit dem sie ihr Haar verbergen. Mit dem Schleier und mit der Ordenskleidung zeigen Nonnen auch äußerlich, dass sie Gott gehören wollen.
Immer häufiger verzichten Ordensleute aber auf eine bestimmte Tracht im Alltag. Sie tragen eine einfache Kleidung wie die Menschen, mit denen sie leben. Oft sind sie dann an einem Kreuz erkennbar, das sie um den Hals tragen.
