Hallo. Viele Buddhistinnen und Buddhisten essen kein Fleisch, weil sie keinem Lebewesen wehtun wollen. Buddha hat gelehrt, dass jedes Leben wertvoll ist, auch das Leben von Tieren. Das steht im ersten der fünf sittlichen Gebote, die Silas heißen.
Buddhistinnen und Buddhisten, die in den hohen Bergen von Tibet und Ladakh leben, haben aber nur einen ganz kurzen Sommer. Das bedeutet, dass bei ihnen kaum Gemüse wachsen kann. Deshalb essen die Menschen dort trotz der Regel manchmal Fleisch.
In anderen Ländern wie Korea ist das Klima besser für den Anbau von Gemüse, Reis und Bohnen. Besonders in den Klöstern kochen buddhistische Mönche und Nonnen leckere vegetarische und vegane Speisen, die so schön sind, dass sie fast an Kunst erinnern.
