Ein langer Tisch mit Menschen verschiedener Kulturen und Religionen, die sich zum Ende des muslimischen Ramadan zum Essen treffen.
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Essen in den Religionen
- lasst es euch schmecken, aber mit Respekt!
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Beim gemeinsam Essen wird man nicht nur satt, sondern lernt auch die Menschen besser kennen, die mit am Tisch sitzen.
06.11.2012 - 18:40

In jeder Religion gibt es Speisevorschriften. Sie gelten im Alltag und für Festtage und Fastenzeiten, in manchen Religionen auch für die Art der Zubereitung. Einige Regeln dienen dem Respekt gegenüber Tieren. Andere sollen an ein Ereignis oder an eine Person erinnern, die Gesundheit fördern, zum Nachdenken anregen oder die Selbstbeherrschung trainieren. Manchen Religionen haben sogar eigene Worte für erlaubte Speisen und andere Dinge. Musliminnen und Muslime essen zum Beispiel am liebsten halal und Jüdinnen und Juden koscher.

Essen und Trinken in den Religionen
Bahai sollen weder sich selbst noch anderen schaden. Ansonsten ist alles erlaubt beim Essen.
Buddhisten sollen nur essen, wenn sie Hunger haben und nur so viel, dass sie gerade satt werden.
Im Alltag gibt es keine christlichen Speiseregeln. Bei Gottesdiensten haben Brot und Wein eine besondere Bedeutung.
Je nach Glaubensrichtung und Lebensstadium gelten bestimmte Speiseregeln für Hindus.
Im Islam ist alles vom Schwein tabu, da Schweine als unrein gelten. Auch Alkohol ist nicht erlaubt, denn er trübt die Sinne.
Die vielen jüdischen Speiseregeln heißen Kaschrut. Sie stehen in der Tora und werden im Talmud erklärt.