Ein weißer leerer Teller mit Besteck.
© Marius Krause
Fasten in den Religionen
- Zeit zum Nachdenken
Kamil Szumotalski/Unsplash
Durch bewussten Verzicht auf Essen und Trinken möchten manche Menschen Gott nahe sein.
27.09.2011 - 18:09
Wer verzichtet denn freiwillig einen Monat lang auf Süßigkeiten und sogar auf gesundes Essen und Trinken?
Mehr Menschen als du denkst. Aber längst nicht alle möchten nur schlanker werden. Viele Menschen essen und trinken eine Zeit lang wenig oder nichts, um manche Dinge bewusster zu erleben oder um Gott nahe zu sein. Dieses Hungern heißt Fasten. Es macht uns bewusst, wie gut es uns meistens geht und worauf viele andere Menschen ihr Leben lang verzichten müssen. Viele Fastende bemühen sich, in dieser Zeit anderen Menschen etwas Gutes zu tun.

Auch in vielen Religionen wird gefastet. Besonders bekannt ist der Fastenmonat Ramadan der Musliminnen und Muslime. Aber auch alle anderen Glaubensgemeinschaften haben ihre eigenen Fastenzeiten und -regeln.
Fasten in den Religionen
Der Fastenmonat der Bahai heißt Ala und beendet das Bahai-Jahr.
Bei Buddhisten unterscheiden sich Fastenzeiten nach Ländern und Glaubensrichtungen.
Christen sollen auf etwas verzichten, was ihnen besonders am Herzen liegt.
Feste Fastenzeiten oder Fastenrituale sind im Hinduismus nicht vorgeschrieben. Jeder entscheidet selbst.
Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime. Fasten ist eine der Fünf Säulen des Islam.
Im Judentum darf nicht länger als 25 Stunden komplett auf Essen und Trinken verzichtet werden.