Hallo, Walter. Die Gruppe "Global Nomads" ist eine sehr kleine Religionsgemeinschaft. Sie hat aber einige Eigenschaften, bei denen Menschen vorsichtig sein sollten. Denn ihr Hauptziel ist türkische Völker in Zentralasien zum Christentum zu bekehren.
Es gibt keinen Privatbesitz bei den „Global Nomads“
Dazu versuchen sie vor allem, ihre Mitglieder dazu zu bringen, Privatbesitz, wie zum Beispiel ihr Haus, Auto oder Handy aufzugeben und von zuhause wegzuziehen. Anschließend sollen sie mit anderen Mitgliedern der Gruppe in großen Häusern, sogenannten „Lebensgemeinschaften“ zusammenziehen. Dort arbeiten sie gemeinsam in der Landwirtschaft und bereiten sich auf ihre Missionsreisen vor.
Wieder auszusteigen, ist schwer
Das Leben in dieser Gruppe ist sehr streng. Wer einmal dazugehört, hat oft keinen Kontakt mehr zu seiner Familie oder zu Freundinnen und Freunden. Ohne Besitz oder Bekanntschaften ist es sehr schwer, diese Gruppe zu verlassen.
Was ist eine Sekte?
Der Begriff „Sekte“ versucht, genau solche problematischen Punkte an religiösen Gruppen zu beschreiben. Er hat aber den Nachteil, dass er lange dazu benutzt worden ist, alle Gruppen schlechtzumachen, die den eigenen Überzeugungen nicht entsprach.
Deswegen benutzten manche Menschen heute lieber andere Begriffe wie „Sondergruppe“, um zu beschreiben, dass sie sich von anderen in ihrer eigenen Religion absondern. Das heißt, sie halten sich oft für die einzigen, die ihren Glauben richtig leben, während alle anderen auf dem falschen Weg sind. Das gilt auch für die Gruppe „Global Nomads“.