Was geschieht bei der Mönchsweihe der Buddhisten?
08.04.2014 - 12:35
Die Mönchsweihe der Buddhisten heißt Sangha. Zu ihrer Vorbereitung lässt sich der Novize den Kopf kahl rasieren. Anschließend nimmt er einige seiner Haare in die Hand, schließt die Augen und denkt tief in sich hinein. Dann bittet er mit einer Bettelschale dreimal um die Mönchsweihe und nennt dem vorsitzenden Mönch seinen Namen, sein Alter und den Namen seines Meisters.

Nun beginnt die eigentliche Mönchsweihe. Die Gemeinschaft erklärt ebenfalls drei Mal, dass sie mit der Sangha einverstanden ist. Wenn niemand widerspricht, erteilt der vorsitzende Mönch dem Novizen im Namen der Gemeinde die Mönchsweihe. Anschließend bringen Eltern und Verwandte dem Mönch Geschenke.

Tag und Stunde der Mönchsweihe werden genau aufgeschrieben. Sie entscheiden über den künftigen Rang des Mönches in der Gemeinde.

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