Hallo. Viele Buddhistinnen und Buddhisten leben in Deutschland, weil Menschen aus Asien nach Deutschland gezogen sind und ihren Glauben mitgebracht haben. Mittlerweile gibt es große Gemeinschaften asiatischer Buddhisten, vor allem aus Thailand und aus Vietnam. Insgesamt gibt es aber im Vergleich zu den großen Religionen wie Christentum oder Islam nur wenige Buddhistinnen und Buddhisten in Deutschland.
Eingewanderte Buddhistinnen und Buddhisten aus Thailand
Viele Thailänderinnen haben einen deutschen Mann geheiratet und sind aus diesem Grund nach Deutschland gezogen. Anschluss finden sie häufig in einem der vielen Thai-Tempel. Dort treffen sie sich meistens am Sonntag mit anderen Menschen aus ihrem Heimatland und feiern auch buddhistische Feiertage miteinander.
Wenn sie Kummer oder Fragen haben, können sie mit thailändischen Mönchen sprechen, die im Tempel leben und meistens nur ein paar Jahre in Deutschland verbringen.
Buddhistische Eingewanderte aus Vietnam
Viele Vietnamesinnen und Vietnamesen sind nach dem Vietnamkrieg als Geflüchtete nach Deutschland gekommen. Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 sind noch vietnamesische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus Ostdeutschland hinzugekommen.
Heute gibt es in Deutschland mehrere vietnamesische Tempel. Der älteste und größte ist die Pagode Vien Giac in Hannover. Auch hier treffen sich Vietnamesinnen und Vietnamesen zum Feiern gemeinsamer Andachten - oder einfach nur, um unter Landsleuten zu sein und ihre Muttersprache zu sprechen.
