Eine goldene Buddha-Statue geschmückt mit bunten Blumen.
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Geschichte des Buddhismus
- der erste Buddha war Siddharta Gautama
epd-bild/akg-images/Roland and Sabrina Michaud
Siddharta Gautama gelang es, sich von allen Gedanken und Wünschen zu befreien. So wurde er zum Erleuchteten, zum ersten Buddha.
13.02.2014 - 01:25

Der erste Buddha, Buddhist und Überlieferer des Buddhismus war Siddharta Gautama. Laut Überlieferung gelangte er vor rund 2500 Jahren am Himalaya unter einer Pappelfeige als erster Mensch zur wahren Erkenntnis aller Dinge.

Siddharta Gautama wurde am Himalaya geboren. Seine Eltern waren reiche Hindus und bescherten Siddharta eine glückliche Kindheit in einem hübschen Palast. Als Siddharta schon erwachsen war, unternahm er vier Ausflüge in die Umgebung. Dort sah er schlimme Dinge, die er bis dahin nicht kannte. Das waren Armut, Alter, Krankheit und Tod. Bei ihrem Anblick wurde Siddharta klar, dass Reichtum, Ansehen und Macht nicht glücklich machen. Er beschloss, sich von allem Besitz zu trennen und die Dinge fortan zu sehen wie sie sind, ohne über sie zu urteilen. Nach vielen Experimenten, Erlebnissen und Erfahrungen gelang ihm dies laut Überlieferung tatsächlich – und zwar während einer Meditation unter einer Pappelfeige. An diesem Tag befreite er sich erstmals von allen Wünschen und Gedanken. Dieses Erlebnis heißt Bodhi. Es erhebt den Betroffenen zum Erleuchteten, zum Buddha.

Nach seiner Erleuchtung unter dem Feigenbaum zog der Buddha mehr als 45 Jahre umher, um den Menschen die Wege zur Erleuchtung zu beschreiben. Dabei halfen ihm viele Anhängerinnen und Anhänger. Laut Überlieferung wurde Siddharta 80 Jahre alt.

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