Verschiedene Bücher über den Propheten Mohammed auf einem Teppich.
© Annett Abdel-Rahman
Geschichte des Islam
- der Erzengel Gabriel überbringt Muhammad die Botschaft von Allah
Annett Abdel-Rahman
Über Mohammed kann man in vielen Büchern lesen, dass er zuverlässig war und deshalb von den Menschen sehr geachtet wurde.
03.04.2013 - 14:36

Der Islam kam zu Beginn des Mittelalters ungefähr 560 Jahre nach Christi Geburt in die Welt. Damals brachte Muhammad den Menschen den Koran. Er ist für Musliminnen und Muslime die Botschaft von Allah und sie enthält die Lehre des Islam.

Muhammad selbst soll den Koran vom Engel Dschibril empfangen haben. Im Judentum und Christentum heißt er Erzengel Gabriel. Muhammad und Dschibril sollen sich in der Gegend von Mekka und Medina vor allem auf dem Berg Hira 23 Jahre lang immer wieder begegnet sein. In dieser Zeit lernte Muhammad nach und nach den ganzen Koran auswendig. Von Allahs Botschaften erzählte er zuerst seinen Freunden in Mekka, später auch vielen Menschen in Medina. Muhammads Freunde schrieben den Koran später auf. So sorgten sie dafür, dass sich die neue Religion im Laufe der Zeit auf der ganzen Welt verbreitete.  

Als der Islam entstand, gab es schon das Judentum und das Christentum. Ihr Urvater Abraham und seine Nachkommen sind auch die Urväter der Musliminnen und Muslime. Alle drei Religionen glauben an Gott. Doch Gläubige im Judentum und Gläubige im Christentum leben nach der Bibel, nur Musliminnen und Muslime dagegen nach dem Koran. Seinen Überbringer Muhammad verehren sie als ihr größtes Vorbild. Sie glauben, dass er für alle Zeit der letzte und größte Prophet ist, den Gott den Menschen geschickt hat.