Verschiedene Bücher über den Propheten Mohammed.
© Iman Abdel-Rahman
Mohammed
- der wichtigste Prophet der Muslime
Iman Abdel-Rahman
Über Mohammed gibt es viele Geschichten zu erzählen.
21.09.2011 - 17:37

Der arabische Name Mohammed oder Muhammad bedeutet "Der Gepriesene". So hieß der Prophet, der den Menschen den Koran und damit den Islam überbrachte. Das war vor rund 1450 Jahren. Der Koran ist für Muslime die Botschaft von Allah. Sie umfasst alle Regeln für ihre Religion und für ein friedliches Zusammenleben in der Gemeinschaft. Mohammed überbrachte den Koran aber nicht nur einfach, sondern lebte den Menschen auch vor, wie sie sich danach verhalten sollen. Darum ist Mohammed auch heute noch für viele Muslime ein sehr großes Vorbild.

Mohammed soll um das Jahr 570 in Mekka in einer armen Familie zur Welt gekommen sein. Sein Vater war schon vor seiner Geburt gestorben und auch auf seine Mutter musste der kleine Junge früh verzichten. Sie wurde beerdigt als Mohammed erst sechs Jahre alt war. Nach ihrem Tod wuchs Mohammed bei seinem Großvater und bei seinem Onkel Abu Talib auf. Zuerst arbeitete er als Ziegenhirte. Später ging er mit seinem Onkel auf Handeslreisen und wurde wie er Kaufmann. Zusammen kamen die beiden viel herum. So lernte Mohammed viele Menschen kennen - und sie ihn. Mohammed war für sein Lächeln bekannt und zugleich ein sehr bescheidener Mensch, der sich nicht gerne feiern ließ. Fast alle mochten und vertrauten ihm. Sie nannten ihn sogar Amin, der Vertrauenswürdige. Mit einem "Amin" beenden Muslime auch jedes Gebet. Das ist für sie ein Zeichen der Dankbarkeit und die Bitte an Gott, das Gebet anzunehmen.

Mohammed selbst war immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Als er um die 40 Jahre alt war, soll ihm zum ersten Mal der Engel Gabriel begegnet sein. Muslime nennen ihn Dschibril. Es heißt, dass sich die beiden mehr als zwanzig Jahre lang bis zu Mohammeds Tod immer wieder trafen. In dieser Zeit soll Gabriel Mohammed die gesamte Botschaft von Allah überbracht haben. Diese Botschaft lebte Mohammed den Menschen vor. Viele Muslime richten sich bis heute nach ihr und verehren Mohammed wie vor vielen hundert Jahren als ihr bestes Vorbild. Es ist für sie aber nicht nur der wichtigste, sondern auch der letzte Prophet, den Gott den Menschen geschickt hat. Im Koran heißt er auch "Siegel der Propheten".

Mohammed starb vermutlich im Jahr 632 nach wenigen Tagen im Krankenbett. Er wurde also etwas älter als 60 Jahre. Den Geburtstag ihres Propheten feiern manche Muslime bis heute mit dem Fest Mevlid Kandili.
 

 

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