Amen und Amin

- beenden ein Gebet
Mit einem „Amen“ beenden Juden und Christen ihre Gebete. Muslime sagen „Amin“.

Im Gottesdienst sprechen Juden und Christen auch an anderen Stellen ein gemeinsames Amen. Damit versichern sie, dass sie zugehört haben und dass die gesprochenen Worte auch für sie gelten.

Ähnlich ist es im Islam. Ein gemeinschaftliches Bittgebet spricht dort jeweils nur ein Mitglied der Umma. Die anderen schließen sich am Ende mit einem „Amin“-Ruf an. Für Muslime ist das „Amin“ ein Zeichen der Dankbarkeit und die Bitte an Gott, das Gebet anzunehmen.

Das Wort “Amen” ist Hebräisch. Genau übersetzt heißt es "sich fest machen in etwas, sich in etwas verankern, sich ausrichten auf Gott". Was damit gemeint ist, sagt der Prophet Jesaja in der Bibel: "Macht ihr euch nicht fest in Gott, so werdet ihr nicht gefestigt sein." Dieser Satz bedeutet, dass nur der Glaube an Gott die Menschen innerlich stark macht.

Eure Fragen zu Amen und Amin


Sagt man in allen Religionen „Amen“?


Allgemein
Autoren   Jane Baer-Krause, Debora Lapide, Annett Abdel-Rahman
 
Bildnachweise 

Kommentare

Was heißt "Amin" übersetzt? - anonym

"Amin" ist ebenso wie "Amen" ein Versprechen, oder sogar ein Eid. Beide Worte bedeuten: „So sei es. Was ich gesagt habe, das gilt.“ - Jane

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