Ein Kind betet mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen unter freiem Himmel.
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Beten in den Religionen
- gibt Halt und innere Ruhe
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In fast allen Religionen sprechen Menschen Gebete.
10.01.2013 - 18:51

Das kennst du sicher auch: Fast jede Situation im Leben ist schöner, wenn man sie mit jemandem teilen kann. Freude erleben wir zu zweit noch intensiver. Sorgen und schlimme Momente lassen sich leichter überstehen, wenn wir über unser Leid sprechen können. Und im Alltag führt ein Austausch mit anderen fast immer zu neuen Gedanken und Ideen.

Die Angehörigen aller Religionen haben es gut. Sie kennen viele Wege, um festen Halt und innere Ruhe zu finden.

Manche haben immer einen Zuhörer. Im Gebet können sie jederzeit und überall zu ihrem Gott, zu ihren Göttern, zu Engeln oder anderen höheren Wesen sprechen.
Dabei danken viele von ihnen im Gebet für die Schöpfung, für ihr Leben und für alle guten Dinge. Sie loben ihren „Herrn“ und fühlen sich ihrem Schöpfer im Gebet besonders nahe. Wer es schwer hat, bittet auch um inneren Beistand oder um Hilfe in einer Notsituation.

Gläubige anderer Religionen beruhigen ihren Geist durch Meditation. Sie befreien sich von allen Gedanken und gelangen tief in sich zum Grund allen Lebens.

Allen geht es also darum, sich auf den Glauben zu besinnen und innere Ruhe und festen Halt zu finden, um die richtigen Entscheidungen im Leben treffen zu können.

Manchmal beten oder meditieren Gläubige gern alleine, dann auch wieder in größerer Gemeinschaft. Das tun sie dann zum Beispiel in ihren Gottes- oder Gebetshäusern. Dazu gehören Synagogen, Kirchen, Moscheen, Tempel und Pagoden.