Schwarz-weiße Skyline mit Moschee, Hochhäusern, Kirche und Fernsehtum.
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Gebetshäuser der Religionen
- sind Gebetsorte und Treffpunkte für Gläubige
Adli Wahid/Unsplash
Die Hagia Sophia ist eine Moschee in Istanbul in der Türkei. Man erkennt sie an ihren Minaretten, den schmalen, hohen Türmen.
11.02.2013 - 15:04

Jede Religion hat ihre eigenen Gebetshäuser. Manche von ihnen erkennst du schon von weitem an einem typischen Erkennungszeichen, andere erst innen an ihrer Einrichtung und an ihren besonderen rituellen Gegenständen.

Sichere Erkennungszeichen sind zum Beispiel

  • die Torarolle, der Toraschrein und der Tisch für die Tora in der jüdischen Synagoge
  • das Taufbecken und das Kreuz in einer christlichen Kirche
  • das Minarett, die Gebetsnische und der Koran in der Moschee der Musliminnen und Muslime
  • bunte Bilder und Statuen verschiedener Gottheiten, welke Blüten und Räucherstäbchen in einem Mandir der Hindus
  • Statuen und Bilder vom Buddha in einem buddhistischen Tempel
  • oder das Saiteninstrument Saz in den Cem-Räumen der Alevitinnen und Aleviten
Manche Glaubensgemeinschaften haben sogar für die einzelnen Zwecke verschiedene Gebäude.
Gebetshäuser in den Religionen
Gebetshäuser im Alevitentum haben keine bestimmte Bauform. Sie heißen Cem-Haus oder Cemevi.
Die Häuser der Andacht der Bahai stehen Anhängerinnen und Anhängern aller Religionen offen.
Im Buddhismus gibt es verschiedene Gebäude zum Beten, Meditieren oder zur Aufbewahrung von Heiligtümern.
Christinnen und Christen feiern ihre Gottesdienste und die Feste ihrer Religion in der Kirche.
Viele Hindus haben in ihrem eigenen Zuhause ein Zimmer oder eine Ecke für Zeremonien eingerichtet.
Charakteristisch für Moscheen sind die hohen Minarette und die große Kuppel in der Mitte.
Das griechische Wort „Synagoge“ bedeutet „Haus der Versammlung“.