Eine Frau sitzt betend zwischen goldenen Säulen auf den Stufen des Sri-Durga Tempels in Varanasi.
© Fabian Othmerding
Gebetshäuser im Hinduismus
- Mandir, Ashram und ein Raum im eigenen Zuhause
epd-bild/Christopher Clem Franken
04.07.2014 - 16:32

Hindus beten und verehren ihren Gott an verschiedensten Orten. Dazu gehören Räume in der eigenen Wohnung, Tempel, Ashrams und Klöster.

Viele Hindus halten am Morgen und am Abend eine kleine Verehrungszeremonie in ihrem Zuhause ab. Dafür haben sie ein eigenes Zimmer oder eine Zimmerecke eingerichtet. Dort stellen sie Bilder und Figuren auf, die ihren Gott zeigen. Eine Verehrungszeremonie heißt Puja. Dabei empfangen Hindus ihren Gott wie einen Gast. Sie beschenken ihn mit Blumen, Milch und Kleidern.

Eine Puja findet auch mehrmals am Tag im Mandir statt. So nennen Hindus ihre Tempel. Dort stehen die Türen immer offen, denn Hindus besuchen diese Gotteshäuser nicht nur während einer Puja, sondern rund um die Uhr.

Wenn Hindus Ruhe, Entspannung und ihren Seelenfrieden suchen, gehen sie in ein Ashram. Das kann ein Landhaus oder ein Kloster sein. Dort versammeln sich Gurus, Weise und Heilige. Sie üben sich in Yoga, Meditation und Askese. 
 

Eure Fragen zu Gebetshäusern der Hindus


Warum haben Hindus so viele Gebetsorte?