Ein Mädchen zündet ein Opferlicht an.
© Barbara Wolf-Krause
Gebetshäuser im Christentum
- nicht nur in der Kirche sprechen Christen zu Gott
epd-bild/Gerold Meppelink
31.03.2013 - 13:52

Christen feiern ihre Gottesdienste und die Feste ihrer Religion in der Kirche. 

Im Gottesdienst liest der Pfarrer oder Pastor an Sonn- und Feiertagen Geschichten aus der Bibel vor, predigt und spricht den Segen. Die Gemeinde betet das Vaterunser, spricht das Glaubensbekenntnis, singt und feiert das Abendmahl. In der Kirche feiern Christen auch ihre persönlichen Feste. Das sind die Taufe, die Konfirmation, die Kommunion, die Firmung, die Hochzeit und die Beerdigung.

Eine besondere, feierliche Stimmung verbreitet in der Kirche das Orgelspiel. Die Orgel ist ein altes Kircheninstrument. Ihre Töne erzeugt ein Luftstrom durch kleine und große Pfeifen. Den Luftstrom steuert der Organist mit Händen und Füßen über eine Tastatur und Pedale. Orgeln sind oft wahre Kunstwerke.

Manche Kirchen sind besonders groß und wichtig. In ihnen predigt oft ein Bischof. Diese Kirchen nennt man Dom, Münster oder Kathedrale. Besonders herausragende Kirchenbauten heißen Basilika.

Sehr kleine Kirchen sind die Kapellen. Es gibt sie zum Beispiel in Krankenhäusern, Flughäfen oder Bahnhöfen, aber auch auf Friedhöfen und auf Anhöhen und Bergen. In einer Friedhofskapelle verabschieden sich Christen bei einer Bestattungsfeier von Verstorbenen. In einer Bergkapelle  bitten sie Gott um Schutz vor Unwettern oder danken ihm für eine geglückte Bergrettung. 

 

Eure Fragen zu Gebetsorten im Christentum

 


Worin unterscheiden sich Kathedrale, Dom, Basilika und Münster?